Trump sagt, die Zeit für seinen Grönland-Plan laufe ab.
Donald Trump hat seine langjährige Kampagne, Grönland unter amerikanische Kontrolle zu bringen, erneut intensiviert und Berichten zufolge einen klaren Zeitplan für eines der umstrittensten außenpolitischen Ziele seiner Präsidentschaft festgelegt.
In einem Interview mit Real America’s Voice soll der US-Präsident gesagt haben, er wolle, dass die Vereinigten Staaten die Kontrolle über Grönland sichern, bevor seine aktuelle Amtszeit im Januar 2029 endet, was eine seiner bisher deutlichsten öffentlichen Erklärungen zu diesem Thema darstellt.
Das Interesse an Grönland war ein wiederkehrendes Thema während Trumps politischer Karriere, doch jüngste Äußerungen deuten darauf hin, dass das Weiße Haus erneut den Fokus auf das strategisch wichtige arktische Territorium legt.
Berichten zufolge argumentierte Trump, dass die wachsende Konkurrenz durch Großmächte wie China und Russland die amerikanische Kontrolle über Grönland zu einer nationalen Sicherheitspriorität mache.
In den verfügbaren Informationen wurde kein direktes Zitat aus dem Interview veröffentlicht, doch Berichte beschreiben, dass der Präsident klargestellt habe, dass die Erlangung der US-Kontrolle vor dem Ende seiner Präsidentschaft ein zentrales Ziel bleibe.
Dänemark und Grönland bleiben ablehnend
Der Widerstand sowohl aus Kopenhagen als auch aus Nuuk bleibt trotz Washingtons zunehmend direkter Rhetorik bestehen.
Dänische Behörden und die grönländische Regierung haben die Vorstellung wiederholt zurückgewiesen, dass die Insel zum Erwerb stehe, und betonen, dass Grönlands Zukunft eine Angelegenheit seines eigenen Volkes sei.
Gespräche zwischen grönländischen Vertretern und den Vereinigten Staaten werden voraussichtlich über einen etablierten Verhandlungsausschuss fortgesetzt, obwohl sich diese Diskussionen auf zukünftige Zusammenarbeit statt auf eine Souveränitätsübertragung konzentrieren.
Grönlands Lage ist zunehmend wertvoller geworden, da sich der geopolitische Wettbewerb in der Arktis weiter verschärft.
Amerikanische Beamte haben die militärische und strategische Bedeutung der Insel seit Langem hervorgehoben, während Trump wiederholt argumentiert hat, dass ein größerer US-Einfluss notwendig sei, um Rivalen wie China und Russland daran zu hindern, ihre Präsenz in der Region auszubauen.
