Startseite Welt Schockierende Gesundheits-Updates zu Joe Biden: Trump reagiert mit Spott

Schockierende Gesundheits-Updates zu Joe Biden: Trump reagiert mit Spott

Donald Trump Joe Biden
photoibo / Shutterstock.com + screendump: Forbes Breaking News / YouTube

Trumps Beitrag löste auf X sofort massive Wut aus.

Politische Rivalitäten überschreiten oft die Grenzen des guten Geschmacks. Doch wenn eine schwere Krankheit ins Spiel kommt, ändern sich die Spielregeln normalerweise. Ein kürzlicher Online-Beitrag hat eine heftige Debatte über das Überschreiten dieser Grenze ausgelöst.

Ein viraler Golf-Witz

Präsident Donald Trump teilte kürzlich ein kontroverses Bild auf Truth Social. Das Foto zeigte seinen Vorgänger Joe Biden, wie er sich auf einem Golfplatz über einen Erdhaufen beugte.

Der begleitende Text enthielt eine scharfe Beleidigung, die auf seinen Rivalen abzielte. „Biden hat nicht einmal ein Handicap von 100“, schrieb Trump.

The Irish Star berichtete, dass viele Nutzer vermuteten, das Bild sei digital verändert worden. Ungeachtet dessen traf der Zeitpunkt des Witzes online einen Nerv.

Beunruhigende Nachrichten aus der Familie

Der Spott traf ein, just als die Familie Biden beunruhigende medizinische Nachrichten teilte. In einem Interview mit BBC News enthüllte Hunter Biden, dass sein 83-jähriger Vater gegen fortgeschrittenen Prostatakrebs kämpfe.

Die Krankheit habe sich nun auf seine Knochen ausgebreitet. Dieser schnelle Fortschritt verursache dem ehemaligen Präsidenten schwere körperliche Beschwerden.

„Der Krebs hat sich ausgebreitet, in seine Knochen und darüber hinaus metastasiert“, erklärte Hunter. „Es ist sehr schmerzhaft und in vielerlei Hinsicht sehr schwächend.“

Er merkte an, dass sein Vater sein Unbehagen selten äußere. „Das Einzige, was ich über meinen Vater, über seinen Gesundheitszustand im Moment sagen würde, ist, ich wünschte, er würde sich mehr beschweren, denn es ist nicht gut“, fügte er hinzu.

Geteilte Online-Reaktionen

Trumps Golf-Beitrag löste auf X sofort massive Wut aus. Kritiker verurteilten ihn schnell dafür, einen kranken Mann anzugreifen.

„Joe Biden stirbt gerade einen sehr schmerzhaften Tod, und dieser A*****ch versucht, ihn zu verhöhnen“, postete ein Nutzer laut The Irish Star.

Dennoch fand Trump lautstarke Verteidiger. Befürworter argumentierten, ein einfacher Golf-Witz sei harmlos im Vergleich zu ihren Beschwerden über Grenzpolitik und Pandemie-Regeln.

Einige feierten sogar offen den sich verschlechternden Gesundheitszustand des ehemaligen Präsidenten. Der erbitterte Austausch verdeutlichte die tiefen Risse in der modernen Politik.

Blick in die Zukunft

Trotz der körperlichen Schmerzen tritt Biden weiterhin regelmäßig öffentlich auf. Er hat sogar eine brandneue Autobiografie, deren Veröffentlichung nach den Zwischenwahlen geplant ist.

In einer Videoerklärung erläuterte Biden, das Buch beschreibe seine Entscheidungen im Amt. „Es geht um die Entscheidungen, die ich getroffen habe, und warum ich sie getroffen habe“, sagte er.

Der Titel spiegelt sein früheres Buch wider, das sich auf den tragischen Verlust seines ältesten Sohnes konzentrierte.

Quellen: The Irish Star, BBC News, Truth Social, X