Die „neue“ Karoline Leavitt ist vielleicht die nächste Person, die Trump in seinem Lieblingssender interviewt.
Wer wird die nächste Person sein, die Donald Trumps Botschaft und Politik vom Podium des Weißen Hauses aus vertritt?
Seitdem die derzeitige Pressesprecherin des Weißen Hauses ihren Rücktritt bekannt gegeben hat, wird viel darüber spekuliert, wer ihre Nachfolge antreten wird.
Niemand scheint einen Favoriten für die ideale Kandidatin zu haben. Niemand weiß, wer es sein wird. Nicht einmal der Präsident, so scheint es.
Eine neue Pressesprecherin
Die plötzliche Suche nach einer neuen Pressesprecherin des Weißen Hauses begann, nachdem die derzeitige Amtsinhaberin, Karoline Leavitt, Ende August abrupt von ihrem Posten zurückgetreten war.
Leavitt wurde erstmals im Januar 2025 ernannt. Während ihrer Amtszeit entwickelte sie sich zu einer prominenten Sprecherin.
Sie erlangte Bekanntheit als loyale MAGA-Soldatin, die fest hinter der Botschaft der Regierung stand.
Ein plötzliches Angebot
Während eines Interviews bei Fox News sah Trump die Gelegenheit, einen Job anzubieten. Als sich die Befragung dem Abgang von Leavitt zuwandte, drehte Trump den Spieß um und konfrontierte die Interviewerin.
Die Fox-News-Korrespondentin Alexis McAdams beendete das zehnminütige Interview, indem sie Trump direkt fragte, ob Leavitt ersetzbar sei.
Anstatt eine typische Trump-Antwort zu geben, beschloss er, die Frage an die 34-jährige Journalistin zurückzugeben.
Den Spieß umdrehen
„Ich würde sagen, Sie. Wie wäre es mit Ihnen?“, antwortete Trump.
Anschließend blickte er von der Kamera weg, um Leavitt nach ihrer Meinung zu fragen, bevor er sich nur Momente später selbst von der Idee überzeugte.
„Ich mochte Sie schon immer; deshalb tue ich das. Ich mache das nicht oft“, sagte Trump zu McAdams.
Die Reporterin bedankte sich unbeholfen für das Lob, sodass sich das Publikum fragte, ob sich ein reguläres TV-Interview gerade in ein spontanes Jobangebot des Weißen Hauses verwandelt hatte.
Ein bittersüßer Abschied von Leavitt
Karoline Leavitt erklärte ihren Abschied damit, dass sie nach der Geburt ihres zweiten Kindes mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen wolle. Leavitt bezeichnete die Entscheidung als „bittersüß“.
Trump bemerkte im Interview mit McAdams auch, dass Leavitt „großartige Arbeit“ geleistet habe.
„Aber ich habe herausgefunden, dass sie ihre Kinder mehr mag als Trump. Das beunruhigt mich sehr“, scherzte er, während er Leavitt direkt ansah, nachdem er sich selbst gerade in der dritten Person erwähnt hatte.
Es wird interessant sein zu sehen, ob der nächsten Person, die Trump interviewt, ebenfalls der offene Posten des Pressesprechers angeboten wird.