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Trump-Besuch in Irland: Sicherheitsprobleme und Proteste überschatten Golfturnier

Donald Trump Golf
L.E.MORMILE / Shutterstock

Trumps bevorstehende Reise nach Irland, um ein Golfturnier zu besuchen, hat für Aufruhr und zahlreiche Demonstrationen gesorgt. Sie wird zudem umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen erfordern.

Wenn der Terminkalender des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika mit internationalen Sportveranstaltungen kollidiert, stehen die lokalen Behörden vor einzigartigen Sicherheitsanforderungen.

Trump wird ein Golfturnier auf seinem eigenen Platz besuchen. Dies erfordert eine Vielzahl von Sicherheitsmaßnahmen.

Dies hat die irische Öffentlichkeit sehr verärgert.

Ärger auf dem Grün

US-Präsident Donald Trump wird nächsten Monat den Atlantik überqueren, um die Irish Open auf seinem Golfplatz Trump International Golf Links in Doonbeg zu besuchen.

Seine Ankunft in Dublin ist für den 12. September geplant.

Der Präsident ist ein begeisterter Golfer und verbringt viel Zeit auf Golfplätzen. Ein komplettes präsidiales Gefolge während eines großen Turniers in die irische Provinz zu bringen, verursacht enorme administrative Schwierigkeiten.

Welle der öffentlichen Empörung

Der Widerstand gegen den Besuch formiert sich bereits. Aktivisten in ganz Irland koordinieren umfassende Kampagnen, um während der Reise ihren Zorn kundzutun, wobei Kundgebungen in Dublin, am Flughafen Shannon und in der Umgebung von Doonbeg geplant sind.

Die Protestorganisatoren erwarten in der Hauptstadt einen „familienfreundlichen, friedlichen Protest“. Sara O’Rourke von der Irish Neutrality League bestätigte: „Der Protest wird unter dem Motto ‚Kein Willkommen für Trump‘ stehen.“

Eine breite Koalition politischer Parteien und Aktivistengruppen in Irland unterstützt die Bewegung, darunter Sinn Féin, die Social Democrats und People Before Profit. Der Vorsitzende von People Before Profit, Paul Murphy, erklärte: „Der Widerstand aus der Bevölkerung gegen Trumps Militarismus, Rassismus und Frauenfeindlichkeit wird auf den Straßen sichtbar sein.“

Strenge Sicherheitsanforderungen

Zu den an den Demonstrationen beteiligten Gruppen gehören auch die Ireland-Palestine Solidarity Campaign, das Dublin Rape Crisis Centre, United Against Racism und die sozialistisch-feministische Gruppe Rosa.

Der Schutz eines besuchenden Staatsoberhauptes ist nie einfach. Die irischen Behörden bereiten sich auf umfangreiche Anforderungen des Sicherheitsteams des Weißen Hauses vor, das mit dem Schutz des Präsidenten beauftragt ist.

Die irischen Polizeikräfte müssen nun den hochrangigen Schutz des Präsidenten mit der Bewältigung großer Demonstrantenmengen und den zahlenden Zuschauern auf dem Golfplatz in Einklang bringen. Dies wird die lokalen Ressourcen bis an die Grenzen fordern.