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Trumps Plan zur Briefwahl stößt erneut vor Gericht auf ein Hindernis

Donald Trump
Joey Sussman / Shutterstock.com

Die jüngste Gerichtsentscheidung fällt in eine Phase, in der die Vorbereitungen auf die Zwischenwahlen im November in ihre letzte Phase gehen. Bundesgerichte befassen sich weiterhin mit der Frage, wie weit die Regierung bei der Neugestaltung der Verfahren für den postalischen Versand von Stimmzetteln gehen darf.

Eine Bundesrichterin hat zentrale Bestimmungen einer neuen Regel des U.S. Postal Service für den Versand von Wahlunterlagen für mindestens 14 Tage vorläufig blockiert, wie ABC News berichtet.

Die Bundesbezirksrichterin Indira Talwani erließ die vorläufige Anordnung am Donnerstag. Die Associated Press berichtete, dass Wahlbehörden voraussichtlich bereits in der kommenden Woche mit dem Versand der ersten Stimmzettel beginnen werden, was dem erneuten Rechtsstreit zusätzliche Dringlichkeit verleiht.

Die vorläufige Blockade bedeutet, dass die betroffenen Bestimmungen nicht in Kraft treten können, während das Gericht die jüngsten Argumente prüft. Da die Vorbereitung der Stimmzettel in vielen Zuständigkeitsgebieten bereits läuft, entfaltet sich der Rechtsstreit nun parallel zu den bestehenden Fristen der Wahlbehörden und nicht mehrere Monate vor Beginn der Stimmabgabe.

Zwei einstweilige Verfügungen beeinflussten die Umsetzung

Der U.S. Supreme Court setzte am 24. August eine einstweilige Verfügung im Verfahren Trump v. California vorläufig aus. Die Entscheidung konzentrierte sich auf Fragen der gerichtlichen Zuständigkeit, darunter die Klagebefugnis und die Frage, ob der Fall bereits entscheidungsreif war, und nicht darauf, ob die zugrunde liegende Politik von Präsident Donald Trump rechtmäßig war.

Eine zweite einstweilige Verfügung in einem damit verbundenen Rechtsstreit blieb zunächst in Kraft. Talwani hob diese Verfügung am 26. August nach der Entscheidung des U.S. Supreme Court auf. Damit bestand zu diesem Zeitpunkt in den beiden Verfahren keine einstweilige Verfügung mehr, die die Umsetzung blockierte.

Die endgültige Regel des USPS nennt den 21. August als Datum des Inkrafttretens und wurde am 26. August im Federal Register veröffentlicht. Die Behörde hatte erklärt, dass sie die Anforderungen bei der Wahl 2026 nicht umsetzen werde, solange die betreffenden einstweiligen Verfügungen in Kraft blieben.

Der Rechtsstreit ist damit nicht beendet. Der U.S. Supreme Court entschied nicht darüber, ob die Regelung selbst rechtmäßig ist. Untergeordnete Gerichte können die endgültige Vorschrift daher nun eingehender prüfen.

Anforderungen an den Postversand bleiben umstritten

Nach der endgültigen Regel des USPS müssen Umschläge mit Stimmzetteln für Bundeswahlen das Logo „Official Election Mail“ tragen, die Standards für die automatisierte Verarbeitung erfüllen und mit wählerspezifischen Intelligent-Mail-Barcodes versehen sein.

Der USPS erklärt, dass die Behörde weder über die Wahlberechtigung noch über die Staatsangehörigkeit von Wählern entscheidet. Die Bundesstaaten bleiben dafür zuständig, die Wahlberechtigung festzustellen. Informationen im Portal werden nicht mit Datenbanken des Homeland Security, der Social Security oder anderer externer Stellen abgeglichen.

Ausgehende Sendungen, die die Anforderungen nicht erfüllen, werden nicht angenommen, sondern zur Korrektur an den autorisierten Versender der Wahlunterlagen zurückgeschickt, bevor sie erneut eingereicht werden können.

Quellen: ABC News, Associated Press, endgültige Regel des U.S. Postal Service, veröffentlicht im Federal Register, U.S. Supreme Cour