Russland stockt während seiner Invasion in der Ukraine weiterhin Atomwaffen auf.
Russland hat die Anzahl der aktiven Atomsprengköpfe, die auf seinen operativen Raketen und Langstreckenbombern montiert sind, stetig erweitert.
Laut einem Bericht der Moscow Times, die sich auf Daten des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts beruft, verfügt Russland nun über 1.796 Sprengköpfe, die sofort startbereit sind.
Die nukleare Option im Blick
Diese Zahl stellt den höchsten operativen Bestand für die Nation seit neun Jahren dar. Insgesamt verwaltet Putin ein Gesamtarsenal von 5.420 Atomsprengköpfen.
Im vergangenen Jahr haben die russischen Streitkräfte 78 stationierte Sprengköpfe zu ihrem einsatzbereiten Bestand hinzugefügt. Die Gesamtzahl steigt weiter an.
Im Gegensatz dazu hielten die Vereinigten Staaten ihr aktives Arsenal bei 1.770 stationierten Sprengköpfen. Andere globale Mächte wie Frankreich und Großbritannien behielten ebenfalls stabile Zahlen bei.
Entdeckte ausländische Bauteile
Jenseits der strategischen Bestände wirft der ukrainische Militärnachrichtendienst neues Licht auf russische Waffen. Das ukrainische Militär hat kürzlich eine erbeutete russische ballistische Rakete vom Typ RM-48U zerlegt, um deren interne Leitsysteme zu untersuchen.
Experten entdeckten, dass die Waffe durch die Kombination von Teilen älterer Flugabwehrraketen gebaut wurde. Die Demontage enthüllte Dutzende ausländischer elektronischer Komponenten, die von amerikanischen Technologieunternehmen hergestellt wurden.