Der Direktor des FBI ist eifrig dabei, Verbrechen zu verhindern, während er gleichzeitig seinen eigenen Namen in den sozialen Medien überwacht.
Nachdem Kash Patel als Direktor des FBI bestätigt wurde, gab es viel Kritik, dass der Anwalt unqualifiziert sei und nur aufgrund seiner Loyalität zu Trump ernannt worden sei.
Es gab auch zunehmende Kritik mit Behauptungen, dass Patel mehr um sein persönliches Image als um die eigentliche Arbeit besorgt sei.
Ein Journalist grub Textnachrichten aus, die zeigen, dass die Kritik berechtigt sein könnte.
Textnachrichten aufgedeckt
Der unabhängige Journalist für nationale Sicherheit Seth Hettena grub Textnachrichten zwischen Patel und dem stellvertretenden FBI-Direktor für Öffentlichkeitsarbeit Ben Williamson aus, die gemäß dem Freedom of Information Act veröffentlicht wurden.
Die Textnachrichten zeigen eine Korrespondenz zwischen den beiden, in der der Direktor wütend ist und auf einen beleidigenden Social-Media-Account namens „IfindRetards“ reagieren möchte.
Der Troll-Account postete ein Bild von Patel mit der Überschrift „His retard rating just went to all-time highs. Congratulations Kash.“
Patel wollte auf „IfindRetards“ reagieren
Die Textnachrichten zeigen, dass Patel sehr darauf bestand, dass der Beitrag eine Antwort von seinem offiziellen administrativen Konto verdiene, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass das FBI ausreichende Arbeit leiste.
Als Williamson sich diesen Wünschen widersetzte und sagte, es wäre ein schlechter PR-Schritt, platzte Kash der Kragen und schrieb: „it’s not about them, it is about the number of views, because people see it and need to be seeing our stats.“
Hettena hat den Austausch gepostet und so formatiert, dass er zeigt, wie er auf einem iPhone aussehen würde. Hier ist er:
Patel ist besessen von der Außenwirkung in sozialen Medien
Es besteht kein Zweifel, dass Kash Patel unter großem Druck stand, als der Account sein Bild mit einer Beleidigung postete. Es wurde im Februar am selben Tag veröffentlicht, an dem Patel zunehmende Kritik wegen fehlender Dokumente in den Epstein-Akten erhielt.
Es ist auch nicht das erste Mal, dass Patel nach intensiver Kritik versucht hat, sein eigenes Image aufzupolieren.
Er war auch während seiner Zeit als Leiter des FBI von sozialen Medien besessen. Als Charlie Kirk vor einem Jahr ermordet wurde, postete Patel schnell sensible Informationen über die Ermittlungen.
Dies führte dazu, dass viele Fehlinformationen über offizielle FBI-Kanäle an die Öffentlichkeit gelangten, bevor Behauptungen überprüft wurden. Infolgedessen sagten Personen auf beiden Seiten des politischen Spektrums, er habe „die Untersuchung verpfuscht“, indem er vorzeitig erklärte, der Attentäter sei gefasst worden.
Laut The Telegraph lehnte das FBI eine Stellungnahme ab.

