Staats- und Regierungschefs bereiten sich darauf vor, sich in New York zu versammeln, und alle Augen sind auf das Weiße Haus gerichtet, um zu sehen, welchen Weg der Präsident als Nächstes einschlägt. Präsident Donald Trump hat enthüllt, dass er vor einer monumentalen Entscheidung bezüglich des Konflikts mit dem Iran steht.
Er muss sich entscheiden, ob er eine massive neue Militärkampagne startet, um die anhaltende Krise zu beenden, oder ob er sich zurückhält, um ein schwer fassbares diplomatisches Abkommen zu verfolgen.
„Ich stehe vor einer großen Entscheidung. Will ich reingehen und sie vernichten oder nicht?“, sagte Trump in einem Interview mit Axios. „Es ist eine große Entscheidung. Mit mir könnte alles passieren.“
Er fügte hinzu, dass Washington den Druck durch eine aggressive Seeblockade hochgehalten habe und prahlte, dass die iranischen Ölexporte vollständig eingestellt worden seien. Gleichzeitig deutete Trump an, dass Teheran hinter verschlossenen Türen Kontakt aufgenommen habe, was darauf hindeutet, dass iranische Beamte bestrebt seien, einen Weg aus der Pattsituation zu verhandeln.
Seine Kommentare kommen nur wenige Tage vor dem hochkarätigen Gipfeltreffen am Dienstag am Rande der UN-Generalversammlung in New York. Staats- und Regierungschefs aus sechs wichtigen Golfstaaten – Saudi-Arabien, den VAE, Katar, Bahrain, Kuwait und Oman – werden sich mit Trump zusammensetzen, um die nächsten Schritte zu erörtern.
Regionale Allianzen im Gleichgewicht
Washington hatte im August eine größere Offensive pausiert, nachdem Golfpartner gewarnt hatten, dass Teheran mit Vergeltungsschlägen gegen lokale Ölanlagen reagieren könnte. Seitdem hat sich das Weiße Haus auf Wirtschaftssanktionen und eine strikte Seeblockade verlassen.
Laut Axios bestätigte Trump, dass keine iranischen Schiffe die Blockade durchbrochen hätten. „Sie haben es versucht und wir haben sie in die Luft gejagt“, bemerkte er.
Amerikanische Streitkräfte haben kontinuierlich daran gearbeitet, den Energieversand durch die wichtige Straße von Hormus aufrechtzuerhalten. Der Tankerverkehr hat sich verbessert, aber die globalen Energiepreise bleiben hoch.
Auf der Suche nach einem Endspiel
Verteidigungsminister Pete Hegseth und Militärplaner haben den US-Truppen in der Region befohlen, die derzeitige Stärke bis zum Jahresende beizubehalten. Beamte warnen jedoch, dass die Truppen nicht ewig in höchster Alarmbereitschaft bleiben können.
Hot News berichtete, dass Trump sich weigerte zu sagen, ob er seine endgültige Entscheidung vor den Wahlen im November treffen werde. Unterdessen entwerfen Regierungsbeamte langfristige Nachkriegspläne, die sich auf regionale Stabilität konzentrieren.
Selbst angesichts der Drohungen mit schweren Schlägen besteht Trump darauf, dass Teheran immer noch ein Abkommen wünscht. Die direkten Kommunikationswege bleiben offen, während Washington Diplomatie gegen dynamische Gewalt abwägt.
Quellen: Axios, Hot News