Das ukrainische Außenministerium verurteilte die inszenierten Wahlen zur russischen Staatsduma in den besetzten Gebieten scharf und nannte den schwer bewaffneten Abstimmungsprozess eine politische Farce.
Das ukrainische Außenministerium verurteilte Russland scharf für die Organisation illegitimer Parlamentswahlen in seinen vorübergehend besetzten Gebieten. Laut United24 Media soll die Abstimmung vom 18. bis 20. September in sechs besetzten Regionen stattfinden. Die offizielle Erklärung wies die rechtliche Legitimität dieses inszenierten politischen Verfahrens innerhalb der souveränen ukrainischen Grenzen entschieden zurück.
Ukrainische Beamte warnten, dass die Einbeziehung von Vertretern aus diesen umstrittenen Gebieten das gesamte russische Gesetzgebungsorgan grundlegend untergräbt. Wie von United24 Media berichtet, erklärte das Ministerium, dass das Verfahren Moskau keinerlei souveräne Rechte über das gestohlene Land gewähre. Das Ministerium erklärte ausdrücklich: „Dies ist eine Farce der Besatzungsmacht, die nichts mit demokratischen Wahlen zu tun hat und keine rechtliche Grundlage für die Ausweitung der russischen Gerichtsbarkeit auf irgendeinen Teil des ukrainischen Territoriums schafft.“
Das Außenministerium forderte die Weltgemeinschaft auf, die fabrizierten Ergebnisse dieses orchestrierten Abstimmungsprozesses vollständig abzulehnen. Laut United24 Media erinnerte Kiew die internationalen Partner daran, dass 143 Mitgliedsstaaten die illegale Annexion in einer historischen Abstimmung der UN-Generalversammlung offiziell verurteilt haben. Die Regierung gab auch eine strenge Warnung an alle ausländischen Stellen heraus, die planen, das Ereignis durch ihre Teilnahme als offizielle Beobachter zu validieren.
Herstellung internationaler Legitimität durch ausländische Kommentatoren
Um eine Fassade demokratischer Validierung herzustellen, umging Moskau aktiv etablierte internationale Überwachungsorganisationen wie die OSZE. Wie von United24 Media hervorgehoben, ersetzte der Kreml seriöse institutionelle Beobachter durch eine handverlesene Auswahl ausländischer politischer Persönlichkeiten, Blogger und Aktivisten. Die russischen Staatsmedien präsentieren diese sympathisierenden Personen dem heimischen Publikum strategisch als unabhängige internationale Wahlbeobachter.
Viele dieser ausgewählten ausländischen Staatsangehörigen unterstützen seit langem illegale russische Aktivitäten in der gesamten besetzten Ukraine. Laut United24 Media umfasst die Beobachterliste mindestens zwei umstrittene Persönlichkeiten wie den stark sanktionierten Kommentator Xavier Moreau und die britische Bloggerin Vanessa Beeley. Durch den Einsatz dieser spezifischen Personen können die Besatzungsbehörden die Illusion einer externen demokratischen Zustimmung für ihren zutiefst fehlerhaften Wahlprozess erzeugen.
Die ukrainische Regierung wies das gesamte politische Spektakel als Symptom des umfassenderen innenpolitischen Autoritarismus Russlands zurück. Wie von United24 Media angemerkt, erklärte das Ministerium entschieden, dass „jegliche ‚Wahlen‘ im modernen Russland nur eine Farce sind“. Die offizielle Erklärung argumentierte, dass echte demokratische Freiheit, politischer Pluralismus und grundlegende bürgerliche Freiheiten in dem Land seit mehr als 25 Jahren völlig fehlen.
Bewaffnete Soldaten begleiten mobile Wahlteams
Die russischen Besatzungsbehörden haben in den vorübergehend besetzten Gebieten der Region Donezk bereits mit den vorgezogenen Parlamentswahlen begonnen. Laut United24 Media entsenden lokale Wahlbeamte aktiv mobile Wahlteams direkt zu den Privathäusern der ländlichen Bewohner. Diese reisenden Wahlhelfer werden bei ihren Hausbesuchen konsequent von schwer bewaffneten Militärangehörigen und örtlichen Polizisten begleitet.
Kürzlich veröffentlichtes Videomaterial dokumentiert den Zwangscharakter dieses von Tür zu Tür gehenden Stimmensammelverfahrens deutlich. Wie von United24 Media berichtet, zeigt das visuelle Beweismaterial, wie Beamte Stimmen außerhalb ländlicher Häuser unter direkter Aufsicht bewaffneter russischer Soldaten sammeln. Während Moskau behauptet, diese Maßnahmen würden die Sicherheit der Zivilisten unter dem Kriegsrecht gewährleisten, schafft die sichtbare Militärpräsenz ein inhärent einschüchterndes Abstimmungsumfeld.
Ukrainische Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden überwachen diese orchestrierten politischen Aktivitäten in den besetzten Gebieten genau. Laut United24 Media gab der Sicherheitsdienst der Ukraine eine deutliche Erinnerung an die schwerwiegenden rechtlichen Konsequenzen für lokale Kollaborateure heraus. Der Inlandsgeheimdienst warnte, dass die aktive Organisation dieser inszenierten Wahlen eine schwere Straftat darstelle, die mit bis zu 10 Jahren Gefängnis bestraft werden könne.