Drohnen setzten die Moskauer Raffinerie während der letzten Stunden der russischen Parlamentswahl in Brand.
Russische Flugabwehrbesatzungen versuchten stundenlang, hunderte anfliegende Kamikazedrohnen während der letzten Stunden der Parlamentswahl des Landes abzuschießen.
Trotz dieser Abwehrmaßnahmen schlugen mehrere unbemannte Luftfahrzeuge in die Moskauer Ölraffinerie ein und lösten auf dem gesamten Gelände Großbrände aus.
Dichter schwarzer Rauch hüllte rasch große Teile der Hauptstadt ein.
Örtliche Beamte wiesen umgehend Kiew die Schuld zu und stellten die Luftoffensive als direkten Versuch dar, die nationale Stabilität zu untergraben.
Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin wandte sich auf Telegram an die Bevölkerung und erklärte, dass „der präzedenzlose Angriff eindeutig geplant war, um die Wahlen zu stören“, bevor er hinzufügte, dass „der Gegner dies nicht erreicht hat“, wie die Daily Mail berichtet.
Die menschlichen Opfer der Offensive
Die Zahl der Opfer stieg rasch an, als herabstürzende Trümmer und direkte Treffer zivile Gebiete in der gesamten Hauptstadtregion trafen.
In der nahe gelegenen Stadt Sofjino geriet nach einem Einschlag ein Logistikzentrum in Brand, wobei fünf Menschen verletzt wurden und eine Anwohnerin ums Leben kam.
Andernorts im Bezirk starb ein älterer Mann durch herabstürzende Wrackteile, während Rettungskräfte 400 Bewohner aus einem beschädigten Hochhaus evakuierten, so die Daily Mail.
Transportchaos und Cyberangriffe
Der plötzliche Drohnenhagel legte den Flugverkehr an allen vier Hauptflughäfen in Moskau lahm und sorgte unmittelbar für Transportchaos.
Auch das russische Energienetz erlitt einen weiteren schweren Schlag. Das anhaltende Visieren von Raffinerien hat die inländische Treibstoffversorgung Russlands stark belastet und die Einzelhandelspreise im gesamten riesigen Staatsgebiet in die Höhe getrieben.
Digitale Systeme brachen während der dreitägigen Wahl an der Seite physischer Ziele ein.
Die Leiterin der russischen Wahlbehörde, Ella Pamfilowa, enthüllte, dass „mehr als 1.000 Wellen von DDoS-Angriffen auf die Infrastruktur in Russland registriert wurden, die speziell am Wahlprozess beteiligt ist“.
Ukrainische Beamte behielten ihre übliche Politik des Schweigens zu Angriffen tief im russischen Territorium bei.
Während Wahlhelfer die letzten Stimmzettel auszählen, lässt der aufsteigende Rauch über der Hauptstadt kaum Zweifel an der wachsenden Reichweite des Krieges, so die Daily Mail.