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Trumps russischer Diesel-Deal ohne Wirkung: Kraftstoffpreise steigen weiter

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Autofahrer zahlen tatsächlich mehr als noch vor einigen Wochen.

Wenn die Kraftstoffpreise steigen, wird jeder Gang zum Supermarkt oder zur Tankstelle ein wenig schmerzhafter.

Hohe Energiekosten wirken sich schnell auf die gesamte Wirtschaft aus und lassen Autofahrer verzweifelt nach Entlastung suchen.

Kürzlich versprach ein hochrangiges internationales Abkommen, die Belastung an der Zapfsäule zu mindern, doch die Zahlen erzählen eine ganz andere Geschichte.

Preise klettern weiter

Wie United24 Media und das Wall Street Journal am 28. Oktober berichteten, hat ein von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin angekündigter Kraftstoffpakt die amerikanischen Dieselkosten nicht gesenkt.

Stattdessen zahlen Autofahrer tatsächlich mehr als noch vor einigen Wochen.

Laut Zahlen der American Automobile Association, die vom Wall Street Journal geteilt wurden, erreichten die durchschnittlichen US-Dieselpreise am 28. Oktober 6,35 US-Dollar pro Gallone (ca. 1,68 US-Dollar pro Liter). Am 9. Oktober, dem Tag, an dem Trump die Vereinbarung erstmals bekannt gab, lag dieser nationale Durchschnitt noch bei 6,28 US-Dollar (ca. 1,66 US-Dollar pro Liter).

Ein Tropfen auf den heißen Stein

Vertreter des Weißen Hauses priesen den Pakt als eine kluge Möglichkeit an, frische russische Lieferungen auf den amerikanischen und globalen Markt zu bringen. Dennoch äußerten Energieanalysten gegenüber dem Wall Street Journal Zweifel, ob die eingehenden Lieferungen groß genug sein würden, um die Kosten für die Endverbraucher merklich zu senken.

Letzte Woche sei ein Schiff mit über 300.000 Barrel russischem Diesel aus dem Hafen von Primorsk ausgelaufen, heißt es in dem Bericht. Zunächst war New York als Zielhafen angegeben, doch die Besatzung änderte den Status später auf „for orders“, ein Schifffahrtsbegriff, der verwendet wird, wenn eine Ladung keinen bestätigten Käufer oder endgültigen Hafen hat.

Marktbeobachter, die vom Wall Street Journal zitiert wurden, fragen sich auch, ob Moskau den versprochenen Kraftstoff überhaupt liefern kann. Beschädigte russische Raffinerien und anhaltende Exportbeschränkungen erschweren das Erreichen dieser Ziele, und die erwarteten Mengen von etwas mehr als 100.000 Barrel pro Tag in diesem Monat und 125.000 im November erscheinen winzig im Vergleich zu den 800.000 Barrel pro Tag, die Russland im Jahr 2025 verschiffte.

Juristische Probleme voraus

Selbst wenn diese Tanker schließlich amerikanische Küsten erreichen, stößt die Vereinbarung in Washington auf erheblichen Widerstand, bemerkte United24 Media. Der Abgeordnete Jamie Raskin hat bereits rechtliche Einwände gegen die Lieferungen erhoben.

Laut United24 Media argumentierte Raskin, dass ein präsidialer Sanktionserlass ein bestehendes, vom Kongress verabschiedetes Verbot russischer Energieimporte rechtlich nicht umgehen könne. Er warnte, dass jedes US-Unternehmen, das den Kraftstoff einführt, mit Geldstrafen von bis zu 1 Million US-Dollar und 20 Jahren Haft rechnen müsse.