Körperteil in Wrap gefunden
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Eine routinemäßige Take-out-Bestellung endete in einem verstörenden Fund, der eine Klage, eine forensische Untersuchung und gegenseitige Anschuldigungen zwischen Kundin und Restaurant auslöste.
Ein schockierender Fund im Take-out-Wrap

Was als gewöhnliche Mittagspause begann, verwandelte sich für Mary Elizabeth Smith, eine 43-jährige Immobilienmaklerin aus Chelsea, New York, schnell in eine Szene wie aus einem Horrorfilm.
Nachdem sie ihren gewohnten Chicken-Wrap bei „Create“, einem mediterranen Restaurant in Astoria, Queens, abgeholt hatte, behauptet Smith, in eine menschliche Fingerspitze gebissen zu haben.
Kundin „dauerhaft traumatisiert“

Laut einer beim Supreme Court des New Yorker Bezirks eingereichten Klage sei Smith durch den Vorfall „dauerhaft traumatisiert“ worden.
Sie befinde sich seither in antiretroviraler Behandlung, habe mit hohen Anwaltskosten zu kämpfen und entwickle ein starkes Misstrauen gegenüber Take-out-Essen.
„Es war eine Fingerspitze“

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Smiths Anwalt, Robert Menna, sagte gegenüber People und Newsner, seine Mandantin habe Glück gehabt, den Fremdkörper nicht verschluckt zu haben.
„Aber es hat sie trotzdem traumatisiert“, fügte er hinzu.
In der Klageschrift wird dem Restaurant grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen – das Erlebnis habe „schwere Verletzungen und seelische Qualen“ verursacht.
Forensischer Bericht bestätigt den Fund

Der angebliche Fund wurde fotografiert und in einem forensischen Bericht analysiert, der laut Menna bestätigt, dass es sich tatsächlich um menschliches Gewebe handelte – mutmaßlich weiblich.
Smith habe ihrem Arzt sogar 75 Dollar angeboten, damit dieser ihr versicherte, es sei kein Finger gewesen. Die emotionale Belastung sei enorm gewesen: „In meinen kühnsten Träumen hätte ich nie gedacht, dass mir so etwas passiert.“
Restaurant: „Völlig haltlos“

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Der Besitzer von „Create“, Teddy Karagiannis, wehrt sich vehement gegen die Vorwürfe. Er bezeichnet sie als „völlig haltlos“ und „absurd“.
Er betont, dass sein Restaurant mehrere Sicherheitsschichten bei der Lebensmittelzubereitung habe und ein solcher Fremdkörper unmöglich aus seiner Küche stammen könne.
„Es ist unmöglich. In meinem Betrieb kann so etwas nicht passieren,“ sagt Karagiannis gegenüber Unilad.
„Sie könnte es auch einfach von der Straße aufgehoben haben“

Karagiannis behauptet zudem, dass an jenem Tag keine weiblichen Angestellten an der Vorbereitungsstation gearbeitet hätten – im Widerspruch zu Smiths Behauptung, sie habe eine Frau hinter der Theke gesehen.
Außerdem kritisiert er, dass Smith sich geweigert habe, einem DNA-Test zuzustimmen, der laut ihm beweisen könnte, dass der Finger nicht von seinem Personal stamme.
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„Sie hätte das Ding auch einfach auf der Straße aufsammeln können,“ spekulierte er.
Rechtsstreit im Anmarsch

Trotz des Widerstands bleiben Smith und ihr Anwalt bei ihrer Darstellung.
Menna erklärt, dass die Versicherung des Restaurants den Anspruch bereits abgelehnt habe, man aber mit dem forensischen Gutachten in der Hand bereit sei, die Sache vor Gericht zu bringen.
„Das Gericht wird es klären“, sagte Menna. „Für sie war es einfach nur entsetzlich.“
Smith sagt, sie sei nun „sehr vorsichtig“ bei allem, was sie isst – und es habe Wochen gedauert, bis sie wieder Hähnchen essen konnte.