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Ab 2028 will Ford, dass Sie nicht mehr auf die Straße schauen

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Ford plant freihändiges und blickfreies Fahren für Elektroautos im Massenmarkt

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Ford bereitet sich darauf vor, einen großen Schritt in Richtung automatisiertes Fahren zu machen. Innerhalb der nächsten Jahre sollen Fahrer auf bestimmten Straßenabschnitten vollständig entlastet werden.

Damit würde sich der Autobauer einer kleinen Gruppe anschließen, die bereit ist, fortschrittlichere Autonomie in Serienfahrzeuge zu bringen – wenn auch noch unterhalb des vollständig selbstfahrenden Niveaus.

Die Pläne stellte das Unternehmen in dieser Woche vor, als es erläuterte, wie seine nächste Generation von Elektrofahrzeugen als Testfeld für leistungsfähigere Fahrerassistenzsysteme dienen soll.

Level 3 kommt

Laut Reuters erklärte Ford, dass das erste Fahrerassistenzsystem auf Level 3 im Jahr 2028 eingeführt werden soll.

Level 3 erlaubt es Fahrern, Hände und Blick vom Verkehrsgeschehen abzuwenden, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen, etwa auf freigegebenen Autobahnen.

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Das System soll auf einer neuen Elektrofahrzeugplattform debütieren, die von einem spezialisierten Ford-Team in Kalifornien entwickelt wird.

Das erste Modell dieser Plattform, ein mittelgroßer elektrischer Pickup, soll 2027 auf den Markt kommen und einen Einstiegspreis von rund 30.000 US-Dollar haben.

Ford wollte nicht sagen, welches Fahrzeug als erstes mit dem Level-3-System ausgestattet wird, bestätigte jedoch, dass es zu diesem Preis nicht serienmäßig enthalten sein wird.

Preisgestaltung offen

Doug Field, Fords Leiter für Elektrofahrzeuge, digitale Entwicklung und Design, sagte Reuters, dass das Unternehmen noch prüfe, wie die Technologie bepreist werden soll.

Diskutiert werden sowohl eine einmalige Zahlung als auch ein Abonnementmodell, konkrete Preise stehen jedoch noch nicht fest.

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Field betonte, dass es Ford wichtig sei, das System erschwinglich zu halten, gleichzeitig aber genügend Zeit zu haben, um das Kundeninteresse zu testen, bevor ein Geschäftsmodell endgültig festgelegt wird.

Entwicklung aus eigener Hand

Ford entwickelt das System weitgehend selbst und reduziert damit die Abhängigkeit von externen Zulieferern. Dieser Ansatz soll helfen, Kosten zu senken, Software-Updates zu beschleunigen und die Qualität zu verbessern – ein Bereich, in dem Ford in der Vergangenheit Probleme hatte.

Das Level-3-System wird Lidar-Sensoren in Kombination mit weiterer Hardware nutzen.

Damit positioniert sich Ford im Gegensatz zu Tesla, dessen Chef Elon Musk argumentiert, dass Lidar überflüssig sei. Teslas aktuelle Systeme für Endkunden befinden sich weiterhin auf Level 2, was bedeutet, dass Fahrer den Verkehr jederzeit im Blick behalten müssen.

Ein dichtes Wettbewerbsumfeld

Die meisten Autohersteller beschränken fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme auf Autobahnen, wo die Bedingungen vorhersehbarer sind.

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Mercedes-Benz bietet bereits ein begrenztes Level-3-System in einigen US-Bundesstaaten an. General Motors plant, 2028 eine blickfreie Fahrfunktion im Cadillac Escalade IQ EV einzuführen – einem Fahrzeug mit einem Preis von deutlich über 100.000 Dollar.

Fords Ansatz deutet hingegen darauf hin, dass das Unternehmen langfristig blickfreies Fahren auch in erschwinglichere Fahrzeuge bringen möchte und damit den Zugang zu höherer Automatisierung ausweiten könnte.

Mehr als nur Fahren

Field erklärte zudem, dass Ford noch in diesem Jahr einen KI-Assistenten als mobile App starten will, gefolgt von einer Version fürs Fahrzeug im Jahr 2027. Der Assistent könnte praktische Aufgaben übernehmen, etwa ein Foto von Ladung analysieren und abschätzen, wie viel davon in ein Fahrzeug passt.

Quellen: Reuters, Ford

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