Absatzrückgang legt Herausforderungen für Volvos E-Autos offen.
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In China sind die Verkäufe von Elektroautos von Volvo im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 um 44 Prozent gesunken, wie aus vom Unternehmen veröffentlichten Zahlen hervorgeht.
Der Rückgang beschränkte sich nicht auf Nischenmodelle wie den nur in China angebotenen EM90, sondern betraf die gesamte elektrische Modellpalette der Marke.
Besonders schwer wiegt der Einbruch in einem Markt, der für Volvos Elektrifizierungsambitionen von zentraler Bedeutung ist.
Er fällt zudem in eine Phase, in der sich das Unternehmen öffentlich weiterhin dafür ausspricht, dass Europa an einem Verbot neuer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor festhält.
Europa mit geringerem Rückgang
In Europa fielen die Bedingungen weniger drastisch aus, blieben jedoch negativ.
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Volvo meldete in der Region einen Rückgang der Elektroauto-Verkäufe um 22 Prozent gegenüber 2024.
In seiner Stellungnahme machte das Unternehmen steigende Zollbarrieren sowie den Wegfall staatlicher Subventionen für Elektrofahrzeuge in mehreren Märkten verantwortlich.
Diese Faktoren hätten Elektroautos im Jahr 2025 für Käufer weniger attraktiv gemacht, so Volvo.
Trotz des geringeren Rückgangs im Vergleich zu China bleibt Europa ein Schlüsselmärkte, in dem sich Volvos elektrische Ambitionen bislang noch nicht in einem stabilen Wachstum niedergeschlagen haben.
US-Wachstum von niedrigem Niveau
In den Vereinigten Staaten verzeichnete Volvo einen Anstieg der Elektroauto-Verkäufe um 91 Prozent.
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Das Unternehmen räumte jedoch ein, dass dieses Wachstum auf äußerst niedrigen Verkaufszahlen im Jahr 2024 basierte, als lediglich 791 vollelektrische Fahrzeuge verkauft wurden.
Der starke prozentuale Zuwachs verdeckt daher, dass Elektroautos weiterhin nur einen sehr kleinen Teil von Volvos Gesamtgeschäft in den USA ausmachen.
Quellen: Volvo-Absatzzahlen, Unternehmensangaben