Startseite Essen Airfryer im Gesundheitscheck: Knusprig, aber besser für den Körper?

Airfryer im Gesundheitscheck: Knusprig, aber besser für den Körper?

Airfryer
grandbrothers/Shutterstock

Wie gesund ist die Heißluftfritteuse wirklich?

Gerade lesen andere

Heißluftfritteusen gelten als moderne Lösung für alle, die knusprige Speisen mit weniger Fett zubereiten möchten.

Doch wie groß ist der gesundheitliche Vorteil im Vergleich zur klassischen Fritteuse oder zum Backofen tatsächlich?

Weniger Fett, weniger Kalorien

Der größte Pluspunkt des Airfryers liegt im deutlich reduzierten Fettverbrauch. Bei der Zubereitung wird kaum oder gar kein Öl benötigt.

Dadurch sinkt der Kaloriengehalt vieler Speisen erheblich. Besonders bei Pommes frites macht sich dieser Effekt bemerkbar: Sie enthalten aus dem Airfryer deutlich weniger Kalorien als aus der herkömmlichen Fritteuse.

Zudem erlaubt das Gerät den Einsatz verschiedener Öle in kleinen Mengen oder ganz ohne Fett. Das erleichtert eine bewusste Ernährung, ohne vollständig auf knusprige Gerichte verzichten zu müssen.

Lesen Sie auch

Vitamine bleiben nicht vollständig erhalten

Trotz der Vorteile ersetzt der Airfryer keine schonenden Garmethoden. Auch hier wirken hohe Temperaturen auf Lebensmittel ein und führen zu Nährstoffverlusten.

Zwar fallen diese geringer aus als beim Frittieren in Öl, dennoch bleibt Gemüse gedünstet oder roh ernährungsphysiologisch die bessere Wahl.

Fertigprodukte wie Pommes, Nuggets oder Snacks werden durch die Zubereitung mit Heißluft nicht gesund, sondern lediglich weniger belastend.

Gesundheitsrisiken bleiben bestehen

Beim starken Bräunen stärkehaltiger Lebensmittel kann auch im Airfryer Acrylamid entstehen, ein Stoff, der als gesundheitlich bedenklich gilt.

Der Vorteil: Die Mengen fallen deutlich geringer aus als bei herkömmlichen Fritteusen, insbesondere bei moderaten Temperaturen.

Lesen Sie auch

Zusätzlich sollte auf die Beschichtung des Frittierkorbs geachtet werden. Beschädigte Oberflächen können problematische Stoffe freisetzen. Kratzfeste Materialien oder unbeschichtete Körbe bieten hier mehr Sicherheit.

Backofen als Alternative

Für größere Portionen bleibt der Backofen eine sinnvolle Option. Er arbeitet ebenfalls mit heißer Luft, benötigt jedoch mehr Zeit und liefert meist ein weniger knuspriges Ergebnis.

Quelle: Bild