Kaum ein Obst ist so beliebt wie die Banane. Sie gilt als praktisch, gesund und ist in vielen Küchen ständig griffbereit.
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Gleichzeitig sorgt sie jedoch immer wieder für Ärger – vor allem dann, wenn sich plötzlich Fruchtfliegen rund um die Obstschale sammeln.
Ein häufiger Grund dafür liegt nicht in der Frucht selbst, sondern in der Art, wie sie gelagert wird.
Der unterschätzte Fehler bei der Lagerung
Viele Menschen legen Bananen als komplettes Bündel in die Küche. Was praktisch wirkt, kann jedoch ungewollt Fruchtfliegen anziehen.
Der feste obere Bereich, an dem die einzelnen Früchte zusammenhängen, bietet den Insekten günstige Bedingungen, um ihre Eier abzulegen.
Wird das Bündel nicht getrennt, entsteht genau dort ein Sammelpunkt, der Fruchtfliegen den Zugang erleichtert.
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Trennen statt liegen lassen
Als vorbeugende Maßnahme empfiehlt es sich, die Bananen voneinander zu lösen. Zusätzlich kann der obere Teil der Stiele vorsichtig gekürzt werden.
Dabei ist jedoch Zurückhaltung wichtig: Wird zu viel abgeschnitten, kann austretender Fruchtsaft wiederum neue Fliegen anziehen.
Diese Methode reduziert das Risiko, ersetzt aber keine allgemeine Hygiene in der Küche.
Fruchtfliegen kommen oft schon mit nach Hause
Nicht alle Fruchtfliegen entstehen erst in der eigenen Wohnung.
Eier können sich bereits an Druckstellen, sehr reifen Stellen oder kleinen Rissen in der Schale befinden.
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Eine sorgfältige Kontrolle beim Einkauf kann helfen, das Risiko zu senken, es aber nicht vollständig ausschließen.
Weitere sinnvolle Maßnahmen
Bananen sollten möglichst getrennt von anderem Obst und abgedeckt gelagert werden.
Sehr reife Früchte können im Kühlschrank aufbewahrt werden – auch wenn sich die Schale dabei verfärbt. Wichtig ist außerdem, Biomüll gut zu verschließen und Obst bei Bedarf abzuwaschen. Bei akutem Befall kann eine Essig-Spülmittel-Falle unterstützend wirken.
Quelle: Freundin