In der kalten Jahreszeit drehen viele Menschen abends die Heizung hoch, um es im Schlafzimmer möglichst gemütlich zu haben.
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Was sich angenehm anfühlt, kann den Körper während des Schlafs jedoch stärker belasten, als man denkt.
Trockene Luft belastet Haut und Schleimhäute
Beheizte Räume führen häufig zu sehr trockener Luft. Gerade im Winter, wenn auch kalte Außenluft weniger Feuchtigkeit enthält, kann das die Haut zusätzlich austrocknen.
Menschen mit empfindlicher oder vorgeschädigter Haut spüren diese Belastung besonders deutlich, da sich die Haut nachts eigentlich regenerieren sollte.
Auch die Schleimhäute reagieren empfindlich auf trockene Raumluft. Sinkt die Luftfeuchtigkeit dauerhaft unter etwa 50 Prozent, können Nase und Rachen austrocknen.
Das kann sich unter anderem durch eine laufende oder gereizte Nase bemerkbar machen und die Anfälligkeit für Erkältungen erhöhen.
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Flüssigkeitsverlust im Schlaf
Während des Schlafs verliert der Körper Flüssigkeit, unter anderem über Atmung und Haut. In einem warmen, beheizten Raum kann dieser Verlust stärker ausfallen.
Am Morgen macht sich das mitunter durch einen trockenen Mund, ein allgemeines Unwohlsein oder leichte Kopfschmerzen bemerkbar.
Der Flüssigkeitsmangel kann den Kreislauf belasten und dazu beitragen, dass man sich trotz ausreichender Schlafdauer nicht erholt fühlt.
Optimales Schlafklima schaffen
Für einen gesunden Schlaf wird eine Raumtemperatur von etwa 15 bis 18 Grad empfohlen.
Vor dem Zubettgehen hilft es, die Heizung auszuschalten und das Schlafzimmer kurz stoßzulüften.
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So gelangt frischer Sauerstoff in den Raum, und die Luftfeuchtigkeit bleibt ausgeglichener.
Ist die Luft dennoch sehr trocken, können einfache Maßnahmen wie eine Schale Wasser oder ein feuchtes Tuch im Raum unterstützen.
Bei anhaltenden Beschwerden kann auch ein Luftbefeuchter sinnvoll sein.
Quelle: Bunte