Veränderungen in Mülheim an der Ruhr.
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Beim Discounter Aldi Süd stehen in den kommenden Jahren umfassende Veränderungen an.
In der Deutschlandzentrale des Unternehmens in Mülheim an der Ruhr sollen zahlreiche Arbeitsplätze wegfallen.
Das bestätigte der Konzern am Freitag, nannte jedoch keine konkrete Zahl der betroffenen Stellen.
Bis zu 500 Arbeitsplätze könnten entfallen
Nach Angaben aus Unternehmenskreisen könnten bis zu 500 Arbeitsplätze betroffen sein. Zuerst hatte die Lebensmittel Zeitung über entsprechende Pläne berichtet.
Besonders stark sollen nach diesen Informationen die Bereiche Buchhaltung, Personal und Einkauf von den Maßnahmen erfasst werden.
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Der geplante Stellenabbau kommt nicht unerwartet. Bereits im vergangenen Jahr begann Aldi Süd demnach damit, Positionen in der Zentrale abzubauen oder frei werdende Stellen nicht neu zu besetzen.
Die Einschnitte sollen sich über mehrere Jahre erstrecken und Teil eines längerfristigen Umstrukturierungsprozesses sein.
Konzern verweist auf Effizienzstrategie
Zu den konkreten Ursachen für den Stellenabbau äußert sich Aldi Süd nicht detailliert. Stattdessen verweist das Unternehmen auf seine grundsätzliche Ausrichtung.
Ziel sei es, mit möglichst schlanken Organisationsstrukturen und effizienten Abläufen zu arbeiten und diese kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Damit folgt der Konzern einer Strategie, die auf Kostendisziplin und Prozessoptimierung setzt.
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Jeder vierte Arbeitsplatz betroffen
Die möglichen Einschnitte hätten spürbare Auswirkungen auf den Standort Mülheim an der Ruhr.
In der Deutschlandzentrale arbeiten derzeit rund 2.000 Menschen. Sollten tatsächlich bis zu 500 Stellen wegfallen, wäre rechnerisch jeder vierte Arbeitsplatz betroffen.
Bundesweit beschäftigt Aldi Süd nach eigenen Angaben rund 50.000 Mitarbeiter und betreibt etwa 2.000 Filialen.
Der geplante Sparkurs in der Zentrale zeigt, dass auch wirtschaftlich erfolgreiche Handelsunternehmen ihre Strukturen überprüfen und anpassen.
Quelle: Lebensmittel Zeitung, BILD