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Warum der Februar zur Zuckerpause einlädt

Cakes, sugar, cravings
Doucefleur / Shutterstock.com

Nach einem alkoholfreien Januar nehmen viele Menschen den Februar zum Anlass, ihre Gesundheitsziele weiterzuverfolgen.

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Dabei rückt nicht Alkohol, sondern Zucker in den Mittelpunkt – genauer gesagt: zuckerhaltige Getränke.

Warum Getränke im Fokus stehen

Softdrinks, Limonaden und ähnliche Getränke liefern große Mengen Zucker, ohne ein echtes Sättigungsgefühl zu erzeugen.

Gerade deshalb wird ihr Einfluss auf die tägliche Ernährung häufig unterschätzt.

Der sogenannte Fizz Free February setzt genau hier an und ermutigt dazu, diese Getränke für einen Monat komplett vom Speiseplan zu streichen.

Ein Monat ohne süße Drinks

Die Idee ist simpel: Wer mehrere Wochen konsequent auf gezuckerte Getränke verzichtet, nimmt den eigenen Konsum bewusster wahr. Viele greifen stattdessen häufiger zu Wasser, ungesüßtem Tee oder anderen zuckerarmen Alternativen.

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Dieser zeitlich begrenzte Verzicht kann helfen, langfristige Gewohnheiten zu verändern und den Zuckerkonsum dauerhaft zu senken.

Ursprung der Aktion

Die Initiative wurde vor einigen Jahren vom Bezirksrat von Southwark in London ins Leben gerufen.

Ursprünglich richtete sie sich vor allem an Kinder, um Übergewicht frühzeitig entgegenzuwirken.

Inzwischen zeigt sich jedoch, dass Menschen aller Altersgruppen von einer Reduzierung des Zuckerkonsums profitieren können.

Versteckter Zucker im Alltag

Zucker steckt nicht nur in klassischen Softdrinks. Auch Fruchtsäfte und Smoothies enthalten oft überraschend hohe Mengen davon, selbst wenn sie als gesund beworben werden.

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Der enthaltene Vitamingehalt ändert nichts daran, dass diese Getränke den Zuckerkonsum deutlich erhöhen können.

Gesundheitliche Vorteile des Verzichts

Ein geringerer Konsum zuckerhaltiger Getränke kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren und das Risiko für Diabetes senken.

Bei Kindern reduziert sich zudem die Gefahr von Karies. In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung kann dies auch Übergewicht vorbeugen.

Der Fizz Free February bietet somit eine gute Gelegenheit, eigene Gewohnheiten zu hinterfragen – und vielleicht über den Februar hinaus beizubehalten.

Quelle: Bunte

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