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Fluggesellschaft rutscht in die Liquidation – alle Flüge werden gestrichen

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Flugpläne können sich schnell ändern, doch nur wenige rechnen damit, dass eine gesamte Airline über Nacht verschwindet.

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Wenn die Nachfrage einbricht, können die Folgen für Unternehmen und Kunden sofort spürbar sein.

Genau das ist nun die Realität für Tausende Passagiere, nachdem eine Fluggesellschaft ihren Betrieb abrupt eingestellt hat.

Flüge eingestellt

Royal Air Philippines ist offiziell in die Liquidation gegangen und ist damit die erste Airline, die in diesem Jahr den Betrieb vollständig beendet hat.

Laut Daily Express strich die Fluggesellschaft Anfang dieses Monats alle kommerziellen Flüge.

Die Entscheidung beendete mehr als zwei Jahrzehnte Betrieb. Sämtliche geplanten Verbindungen wurden auf einmal zurückgezogen, sodass Kunden dringend nach Alternativen suchen mussten.

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Betroffene Passagiere

Am 4. Januar bestätigte die Airline, dass sie alle kommerziellen Flüge annulliert.

Der Schritt betraf laut Daily Express zwischen 3.000 und 4.000 Reisende, die Buchungen für den Zeitraum zwischen Januar und März 2026 hatten.

Eine Mitteilung auf der Website der Fluggesellschaft erklärte, man arbeite an Rückerstattungen und hoffe, den Flugbetrieb zu einem nicht näher genannten Zeitpunkt in der Zukunft wieder aufnehmen zu können.

Nachfrage bricht weg

Royal Air, im Besitz der in Kambodscha registrierten Lanmei Group, hatte Schwierigkeiten, ihr Billigflugmodell aufrechtzuerhalten, nachdem die Passagierzahlen stark zurückgingen.

Der Kernmarkt chinesischer und südkoreanischer Touristen schrumpfte kontinuierlich.

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Der Abschwung wurde in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 deutlich. Die Zahl internationaler Passagiere fiel auf 51.800, während der Inlandsverkehr um 63 Prozent auf nur noch 38.800 sank.

Kurzes Zwischenhoch

Der Zusammenbruch folgte auf eine nur kurz anhaltende Expansion. In den Jahren 2023 und 2024 waren die Passagierzahlen auf rund 100.000 und anschließend 116.000 gestiegen.

Dieser Schwung setzte sich 2025 nicht fort, sodass die Gewinne aus der kurzen Erholungsphase wieder verloren gingen.

Vom Charter zum Billigflieger

Royal Air Philippines wurde 2002 als Charterdienst gegründet.

Später stellte die Airline 2018 auf ein Low-Cost-Modell um und führte ihren ersten Passagierflug zwischen Cebu und Macau durch.

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Mit Sitz in Manila erhielt die Fluggesellschaft 2017 ihre Lizenz für kommerzielle Flüge und baute ihr Streckennetz rasch aus.

Einst weitreichendes Netz

Auf dem Höhepunkt bediente Royal Air Ziele in Kambodscha, China, Südkorea, Hongkong und Taiwan.

Die Airline gehört zur Lanmei Group, auch bekannt als Lancang-Mekong Group, einem privaten Unternehmen, das durch chinesisches ziviles Kapital unterstützt wird und von Li Kun, dem ehemaligen Präsidenten von Shenzhen Airlines, geleitet wird.

Quellen: Daily Express

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