In einem Skigebiet nahe North Creek im US-Bundesstaat New York ist es zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall gekommen: Eine Gondelbahn kam während des laufenden Betriebs abrupt zum Stillstand.
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Nach Angaben aus der ursprünglichen Berichterstattung befanden sich zu diesem Zeitpunkt 67 Skifahrer in insgesamt 20 Gondeln.
Die Kabinen blieben in bis zu rund 21 Metern Höhe über dem Boden hängen. Ein Weiterbetrieb der Anlage war nicht möglich, die Insassen mussten in den Gondeln ausharren.
Wachsende Anspannung unter den Passagieren
Mit zunehmender Dauer der Störung machte sich unter den Eingeschlossenen Nervosität breit.
Mehrere Betroffene berichteten später, dass die Ungewissheit und die Höhe belastend gewesen seien.
Der 64-jährige Skifahrer Kevin Bolan schilderte seine Eindrücke so: „Es war eine ernüchternde Erfahrung, die mich wohl mein Leben lang begleiten wird.“
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Aufwendige Evakuierung durch Rettungskräfte
Park-Ranger und Pistenretter leiteten schließlich eine komplexe Rettungsaktion ein.
Sie kletterten an den Stützpfeilern der Bahn empor und seilten sich zu den einzelnen Gondeln ab.
Die Passagiere wurden nacheinander gesichert und kontrolliert zu Boden gebracht.
Die Evakuierung dauerte fast fünf Stunden. Trotz erschwerter Bedingungen, darunter starker Wind, verlief der Einsatz geordnet. Alle Betroffenen blieben unverletzt.
Der Betreiber der Gondelbahn erklärte, ein verschobenes Bauteil an einem Stützpfeiler habe einen Sicherheitssensor ausgelöst, woraufhin die Anlage automatisch stoppte.
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Quelle: BILD