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Deutschland hat genug von Russland – Abgeordnete bereiten die Genehmigung offensiver Cyberoperationen vor

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Zwei Gesetzentwürfe zielen darauf ab, Feuer mit Feuer zu bekämpfen.

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Im Dezember 2025 griff Russland in einer Reihe von Cyberangriffen das polnische Stromnetz an.

Damals sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für digitale Angelegenheiten, Krzysztof Gawkowski, gegenüber RMF24, dass „dies der schwerste Angriff auf unsere Energieinfrastruktur war, der darauf abzielte, die Bürger Ende Dezember vom Strom abzuschneiden“.

Russische und prorussische Hacker sind in den vergangenen Jahren zunehmend aktiv gewesen, und die Ziele sind häufig NATO-Staaten.

Die Cyberangriffe lösen nicht Artikel 5 der NATO aus, da es sich nicht um einen direkten Angriff handelt. Stattdessen werden sie als Teil der russischen „hybriden Kriegsführung“ beschrieben.

Doch Deutschland hat genug von den russischen Cyberaktivitäten, und nun scheinen die deutschen Abgeordneten sich darauf vorzubereiten, Feuer mit Feuer zu bekämpfen.

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Zwei Entwürfe auf dem Tisch

POLITICO berichtete am 9. Februar 2026, dass deutsche Regierungsvertreter zwei Gesetzentwürfe vorbereiten, die darauf abzielen, die Handlungsmöglichkeiten im Bereich der Nachrichtendienste und der Cybersicherheit zu erweitern.

Einem Bericht des Mediums zufolge soll einer der Entwürfe den deutschen Nachrichtendiensten erlauben, Cyberoperationen im Ausland durchzuführen.

Der andere Entwurf würde den Sicherheitsbehörden mehr Möglichkeiten geben, gegen hybride Bedrohungen vorzugehen.

Europa unter ständigem Angriff

Am 18. Dezember 2025 berichtete AP, dass westliche Beamte seit 2022 mindestens 145 Sabotageakte in Europa mit Russland oder prorussischen Akteuren in Verbindung gebracht haben.

POLITICO verweist auf ein jüngstes Interview in der Süddeutschen Zeitung, in dem der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt deutlich machte, dass Deutschland „zurückschlagen werde auch im Ausland“.

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Offensive Cyberkampagnen wurden zudem in die Cyberstrategien der Niederlande und Frankreichs aufgenommen.

Quellen: POLITICO, Süddeutsche Zeitung, United24Media, AP