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Putin versucht hektisch, seine Armee wieder zu vernetzen, nachdem Musks Starlink durch Satellitenschüsseln ersetzt wird

Putin versucht hektisch, seine Armee wieder zu vernetzen, nachdem Musks Starlink durch Satellitenschüsseln ersetzt wird
ZAO2006/shutterstock.com

Eine plötzliche Störung der Gefechtsfeldkommunikation hat Russland gezwungen, entlang der Frontlinie schnell zu handeln.

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Nachdem der Zugang zu einem weit verbreiteten Satellitennetzwerk abgeschnitten worden war, wurden alternative Systeme zügig in Stellung gebracht, um die russischen Truppen verbunden zu halten.

Dringende Lieferungen

Russische Einheiten an mehreren Frontabschnitten haben in dringender Form neue Satelliten-Internetterminals erhalten.

Diese Information wurde von Serhii „Flash“ Beskrestnow, einem Technologieberater des ukrainischen Verteidigungsministers, bekannt gegeben, der die Kommunikationsfähigkeiten Russlands beobachtet.

Laut Beskrestnow folgten die Lieferungen auf einen erheblichen Verbindungsverlust, der russische Einheiten bei der Koordinierung ihrer Einsätze stark beeinträchtigte.

Alternative Systeme

Beskrestnow sagte, Russland verfüge über mehrere inländische Anbieter von Hochgeschwindigkeits-Satelliteninternet, die über die Satellitensysteme Yamal und Ekspress betrieben werden.

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Im Gegensatz zu Starlink-Terminals ähneln die Antennen dieser Dienste herkömmlichen Satellitenschüsseln für den Fernsehempfang. Sie sind in der Regel rund oder oval und haben einen Durchmesser von 60 bis 120 Zentimetern.

Diese Systeme werden nun als Übergangslösung eingesetzt, um die Kommunikation wiederherzustellen.

Leicht zu erkennen

Beskrestnow erklärte, dass die neuen Terminals klare visuelle und technische Merkmale aufweisen.

„Alle Schüsseln werden nach Südosten oder Süden ausgerichtet sein (Azimut 110–180 Grad)“, sagte er.

„Die Schüssel wird sichtbar exponiert sein“, fügte er hinzu und wies darauf hin, dass Schutzabdeckungen wie bei Starlink-Terminals nicht verwendet werden können, da sie das Signal bei diesen Frequenzen stören würden.

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Operative Einschränkungen

Um das Risiko zu verringern, könnten die Schüsseln laut Beskrestnow hinter der Frontlinie positioniert und über WLAN-Brücken mit vorgeschobenen Einheiten verbunden werden.

Dennoch machen ihre Größe und feste Ausrichtung sie leichter identifizierbar als kleinere, flachere Starlink-Terminals.

Von Beskrestnow veröffentlichte Bilder zeigen mehrere Varianten der Schüsseln, die nun von russischen Streitkräften eingesetzt werden.

Starlink abgeschaltet

Die hektischen Maßnahmen folgten auf Änderungen, die Anfang des Monats eingeführt wurden, nachdem festgestellt worden war, dass russische Streitkräfte Starlink-Terminals ohne Genehmigung auf Angriffsdrohnen eingesetzt hatten.

Die Ukraine führte in Zusammenarbeit mit SpaceX ab dem 2. Februar Maßnahmen zur Verifizierung von Terminals ein.

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Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow erklärte später, der Zugang russischer Truppen zu Starlink sei vollständig blockiert worden.

Quellen: Ukrainska Pravda, Aussagen von Serhii „Flash“ Beskrestnow