Brot ist fester Bestandteil der deutschen Esskultur. Gleichzeitig wird es immer wieder kritisch diskutiert.
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Besonders Inhaltsstoffe wie Gluten, Stärke oder zugesetzter Zucker stehen im Fokus.
Auch Zusatzstoffe, Phytate oder mögliche Rückstände wie Glyphosat werden genannt, wenn es um potenzielle Auswirkungen auf die Gesundheit geht.
Mögliche Veränderungen im Körper
Nach Angaben von Knop & Niehaus kann ein Verzicht auf Brot verschiedene Reaktionen auslösen.
Menschen, die empfindlich auf Gluten reagieren, berichten teilweise von einer ruhigeren Verdauung und weniger Blähungen.
Hintergrund ist, dass Gluten bei sensiblen Personen Reizungen im Magen-Darm-Trakt begünstigen kann.
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Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass bestimmte Getreidebestandteile die Aufnahme von Mineralstoffen wie Zink, Eisen und Kalzium hemmen können.
Fällt Brot weg, könnte sich deren Verwertung im Körper verbessern.
Einige Menschen nehmen zudem Veränderungen bei Konzentration und Wohlbefinden wahr. Weniger Kopfschmerzen, mehr geistige Klarheit und eine stabilere Stimmung werden in diesem Zusammenhang beschrieben.
Begründet wird dies unter anderem mit dem Einfluss der Darmgesundheit auf die Produktion von Serotonin.
Entzündungen, Cholesterin und Gewicht
Auch ein möglicher Rückgang von Entzündungsprozessen sowie Verbesserungen beim LDL-Cholesterin werden thematisiert.
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Eine geringere Oxidation in den Gefäßen könne sich positiv auf das Risiko für Arteriosklerose auswirken.
Beim Thema Gewicht spielt vor allem Insulin eine Rolle.
Wer weniger schnell verfügbare Kohlenhydrate zu sich nimmt, schüttet unter Umständen weniger Insulin aus. Dies kann den Fettabbau begünstigen und Heißhunger reduzieren.
Bewusster Brotkonsum als Alternative
Wer nicht vollständig verzichten möchte, sollte auf Qualität achten.
Vollkornprodukte liefern mehr Ballaststoffe und Mikronährstoffe als Weißmehlprodukte. Eine kurze Zutatenliste ohne unnötige Zusätze gilt ebenfalls als sinnvoll.
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Quelle: Bunte