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Russland verurteilt Google zur Zahlung von 1.2 Quintillionen Euro

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Ein russisches Gericht hat Google zu einer Geldstrafe von 12 Quintillionen Euro verurteilt.

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Ein russisches Gericht hat Google zu einer Geldstrafe von 1.2 Quintillionen Euro verurteilt. Der Fall betrifft die Sperrung russischer Medienkanäle auf YouTube. Die Summe ist so hoch, dass sie faktisch den Wert der meisten Volkswirtschaften übersteigt.

Laut Digi24 geht der Fall auf Googles Entscheidung zurück, russische Fernsehsender nach internationalen Sanktionen von der Plattform zu entfernen oder einzuschränken.

Eine Zahl mit 18 Nullen

Die 1.2 Quintillionen Euro entsprechen der Zahl 1.2 mit 18 Nullen. Die Summe übersteigt deutlich die Marktkapitalisierung der Google-Muttergesellschaft und auch das russische Bruttoinlandsprodukt.

Dem Bericht zufolge ist die Geldstrafe im Laufe der Zeit durch ein System täglicher Strafzahlungen gewachsen, die dem ursprünglichen Betrag hinzugefügt wurden.

Hintergrund der YouTube-Sperrungen

Der Fall betrifft russische Medienkanäle, die im Zusammenhang mit internationalen Sanktionen und den Richtlinien der Plattform von YouTube entfernt wurden.

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Die russischen Behörden stuften die Sperrungen als rechtswidrig ein und verhängten daher finanzielle Sanktionen gegen Google.

Tägliche Strafen und Verdopplung

Laut Digi24 wurde eine tägliche Geldstrafe festgelegt, die sich verdoppelt, wenn die Forderung nicht erfüllt wird. Im Laufe der Zeit führte dieses Modell zu der extrem hohen Gesamtsumme.

Dieser kumulative Effekt brachte den Betrag auf 1.2 Quintillionen Euro.

Unklarheit über Durchsetzung

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Google die Geldstrafe gezahlt hat oder zahlen wird. Die Summe übersteigt die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens deutlich.

Laut dem Artikel ist unklar, wie eine derart hohe Geldstrafe in der Praxis vollstreckt werden könnte, insbesondere außerhalb Russlands.

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Quelle: Digi24

Anmerkung der Redaktion: Eine frühere Version des Artikels gab an, Russland habe Google mit 12 Quintillionen Euro bestraft. Das ist falsch, da die korrekte Zahl 1,2 Quintillionen Euro beträgt. Wir bitten um Entschuldigung.