Die Art der Verletzungen auf dem Schlachtfeld verändert sich im Verlauf des Krieges, wobei medizinische Fachkräfte warnen, dass die Überlebensraten zunehmend fragiler werden.
Laut einem Arzt erleiden viele Soldaten inzwischen mehrere schwere Verletzungen gleichzeitig, was die Behandlung deutlich erschwert.
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Pēteris Apinis, Arzt und Moderator der TV24-Sendung „Dr. Apinis“, sprach über dieses Thema während eines Auftritts in der TV24-Sendung „Uz līnijas“ („In der Leitung“), wie das lettische Portal LA.LV berichtet.
Während der Sendung erklärte Apinis, dass kombinierte Verletzungen inzwischen zu den häufigsten Verwundungen auf dem Schlachtfeld gehören.
Dazu zählen Prellungen, tiefe Schnittverletzungen und Verbrennungen, die häufig gleichzeitig auftreten und oft große Körperbereiche betreffen.
Komplexe Verletzungen auf dem Schlachtfeld
Ihm zufolge machen die Schwere und das Ausmaß dieser Verletzungen die Behandlung für medizinische Teams an der Front deutlich komplizierter.
Er warnte außerdem, dass die Zahl der verwundeten Soldaten, die ihre Verletzungen überleben, möglicherweise zurückgeht.
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„Es gibt immer weniger Überlebende“, sagte Apinis während der Sendung.
Kritische Erste Hilfe
Der Arzt betonte, dass das Überleben oft davon abhängt, wie schnell verwundete Soldaten erste medizinische Hilfe erhalten.
Unmittelbare Erste Hilfe in der Nähe des Schlachtfeldes könne entscheidend sein, sagte er, insbesondere wenn die Verletzungen schwer sind.
Ein weiterer wichtiger Faktor sei, wie schnell verletzte Soldaten aus gefährlichen Gebieten evakuiert werden können, um weitere Behandlung zu erhalten.
Laut Apinis können Verzögerungen bei einem dieser Schritte die Überlebenschancen der an der Front Verwundeten erheblich verringern.
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(Sie können das Interview über diesen Link ansehen.)
Quellen: LA.LV, TV24