Startseite Krieg Russische Truppen angewiesen, gefallene Kameraden wegen „logistischer Herausforderungen“ zu enthaupten

Russische Truppen angewiesen, gefallene Kameraden wegen „logistischer Herausforderungen“ zu enthaupten

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Wenn Soldaten in den Krieg ziehen, akzeptieren sie das Risiko, dass sie möglicherweise nicht zurückkehren.

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Doch selbst in den härtesten Konflikten gibt es die Erwartung, dass Gefallene mit Würde behandelt und ordnungsgemäß bestattet werden.

Nun behaupten ukrainische Beamte, dass dieser grundlegende Standard in einigen Fällen auf dem Schlachtfeld möglicherweise nicht eingehalten wird.

Abgefangene Kommunikation

Die Hauptdirektion für Geheimdienste der Ukraine (GUR) sagt, sie habe abgefangene Kommunikationen erhalten, die darauf hindeuten, dass russische Kommandeure ungewöhnliche Befehle bezüglich gefallener Truppen erteilt haben.

Laut Ukrinform veröffentlichte die Behörde eine Audioaufnahme in den sozialen Medien, die ihrer Aussage nach die Behauptungen untermauert.

Beamte behaupten, dass einige Einheiten, anstatt Leichen zu evakuieren, angewiesen werden, nur die Köpfe und Ausweispapiere toter Soldaten mitzunehmen.

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Befehle von Kommandeuren

Der ukrainische Geheimdienst berichtet, dass Kommandeure mit den Rufzeichen „Fak“ und „Alladin“ gehört wurden, wie sie solche Anweisungen gaben.

Die Befehle sollen mehrfach wiederholt und als von höheren Kommandoebenen kommend beschrieben worden sein.

Laut dem GUR ist dies kein Einzelfall, sondern Teil einer, wie sie es nannte, etablierten Praxis.

Genannte Gründe

Russische Soldaten in der abgefangenen Kommunikation sagten Berichten zufolge, die Befehle stünden im Zusammenhang mit logistischen Herausforderungen.

Sie deuteten an, dass es schwierig sein könne, ganze Leichen vom Schlachtfeld zu entfernen, insbesondere nach längerer Exposition.

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Infolgedessen wurde die Entnahme nur identifizierender Teile als eine Möglichkeit beschrieben, den Prozess zu vereinfachen.

Geheimhaltung und Kommunikation

Die Geheimdienstbehörde behauptet auch, dass solche Angelegenheiten nicht offen unter den Truppen diskutiert werden.

Dem Bericht zufolge wechseln Soldaten von Standard-Funkübertragungen zu privaten Nachrichten, wenn sie das Thema ansprechen.

Quellen: Ukrinform, Hauptdirektion für Geheimdienste der Ukraine (GU

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