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Putin bekommt Konkurrenz: Kritiker gründet Partei für „Russen, die gegen den Kreml sind“

Putin
Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock.com

Wladimir Putin dominiert die russische Politik seit mehr als zwei Jahrzehnten.

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Er hat ein System aufgebaut, in dem die Macht stark konzentriert ist und oppositionelle Stimmen an den Rand gedrängt wurden.

Kritiker innerhalb und außerhalb des Landes bezeichnen seine Herrschaft seit langem als autoritär und verweisen auf inhaftierte Gegner, strenge Medienkontrolle und begrenzten politischen Wettbewerb.

Dennoch werden weiterhin Anstrengungen unternommen, den Kreml herauszufordern.

Ein neues Projekt

Der im Exil lebende russische Oppositionspolitiker Ilja Jaschin hat Pläne zur Gründung einer neuen politischen Partei angekündigt, die Russen vereinen soll, die gegen den Kreml sind.

Jaschin sagte, das Ziel sei es, eine alternative politische Vision anzubieten, auch wenn die Bewegung außerhalb Russlands agieren müsse.

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Eine mutige Botschaft

In einer YouTube-Ansprache sagte Jaschin, das Projekt würde signalisieren, dass es immer noch eine organisierte Opposition gibt.

„Wir hissen die Fahne und erklären offen, dass es eine politische und organisierte Koalition von Menschen gibt, deren Ziel es ist, in Russland an die Macht zu kommen“, sagte er.

Er argumentierte, dass der Krieg in der Ukraine die Beziehungen Russlands zu Europa abgebrochen und ein politisches Vakuum geschaffen habe.

Fragmentierte Opposition

Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die russische Opposition weiterhin tief gespalten ist.

Gruppen, die mit dem verstorbenen Alexei Nawalny in Verbindung stehen, unabhängige Aktivisten und andere Persönlichkeiten haben Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit und konkurrieren oft, anstatt eine geeinte Front zu bilden.

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Laut dem Kyiv Independent hat Jaschins Projekt bisher wenig sichtbare Unterstützung von anderen prominenten Oppositionellen erhalten.

Kein klarer Weg

Innerhalb Russlands sind die Möglichkeiten für Oppositionspolitik weiterhin äußerst begrenzt.

Unabhängige Kandidaten sind mit rechtlichen Hürden, dem Ausschluss von Wahlen und dem Risiko von Inhaftierung oder Exil konfrontiert.

Jaschin selbst wurde 2022 inhaftiert, nachdem er den Krieg in der Ukraine verurteilt hatte, und 2024 im Rahmen eines Gefangenenaustauschs freigelassen.

Blick nach vorn

Trotz dieser Hindernisse deutete Jaschin an, dass ein politischer Wandel in Russland im Laufe der Zeit immer noch möglich sei.

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Er verwies auf historische Beispiele von Bewegungen, die im Exil gegründet wurden und später nach größeren politischen Veränderungen an Einfluss gewannen.

Der Gründungskonvent der Partei wird voraussichtlich im Sommer 2026 stattfinden.

Quellen: Kyiv Independent