Ausländische Arbeitskräfte, insbesondere aus China und Zentralasien, sind auf Baustellen in ganz Russland zu einem alltäglichen Anblick geworden.
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Sie gleichen häufig den Arbeitskräftemangel in großen Industrieprojekten aus.
Viele sind in großen Infrastruktur- und Energieprojekten beschäftigt, wo die Nachfrage nach qualifizierten und kostengünstigen Arbeitskräften hoch ist.
Doch wenn es zu Konflikten kommt, haben diese Arbeiter oft nur begrenzte Möglichkeiten zu reagieren.
Marsch durch die Stadt
Hunderte chinesische Bauarbeiter marschierten wegen unbezahlter Löhne durch Komsomolsk am Amur, wie Novaya Gazeta Europe laut United24media berichtete.
Die Arbeiter, angestellt bei der Firma Petro-Hehua, zogen in einer Kolonne durch die Stadt nahe einer Baustelle für eine Rosneft-Raffinerie.
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Sie forderten sowohl Rosneft-Chef Igor Setschin als auch Präsident Wladimir Putin auf, in den Streit einzugreifen.
Öffentlicher Appell
Online geteilte Aufnahmen zeigten Protestierende, die Schilder auf Russisch und Englisch trugen.
Auf einigen Transparenten stand „Kein Geld“, „Putin, hilf!“ und „Setschin, hilf!“, was ihre Forderungen nach Bezahlung unterstrich.
Berichten zufolge gab es während der Demonstration keine Verhaftungen.
Lohnstreitigkeit
Der Protest steht im Zusammenhang mit unbezahlten Gehältern auf einer Baustelle, die mit dem Raffinerieprojekt verbunden ist.
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Nach dem Marsch veranstaltete ein Teil der Gruppe einen Sitzstreik in einem nahegelegenen Waldpark.
Lokale Behörden, darunter Bürgermeister Dmitri Saplutajew, sagten, dass Gespräche sowohl mit den Arbeitern als auch mit der Geschäftsleitung im Gange seien.
Quellen: Novaya Gazeta Europe, 7×7, United24media.