Startseite Nachrichten Trump teilt Bild von neuem Land als „51. Bundesstaat“

Trump teilt Bild von neuem Land als „51. Bundesstaat“

Trump teilt Bild von neuem Land als „51. Bundesstaat“
P20260227MR-1022

Doch diesmal sind es weder Kanada noch Grönland.

Donald Trump soll Berichten von Reuters zufolge gestern China besucht haben, begleitet von Wirtschaftsschwergewichten wie Elon Musk, Apple-CEO Tim Cook und Kelly Ortberg, CEO und Präsident von Boeing.

Es scheint jedoch, dass der US-Präsident mit anderen Angelegenheiten in einem völlig anderen Teil der Welt beschäftigt ist.

Auf Truth Social veröffentlichte Donald Trump ein Bild, das nur von zwei Worten begleitet wurde. Diese Worte haben jedoch neue Spekulationen ausgelöst, dass die Trump-Regierung plant, das US-Territorium zu erweitern.

Diesmal werden jedoch weder Kanada noch Grönland als möglicher neuer US-Bundesstaat ins Spiel gebracht.

Der 51. Bundesstaat

Das von Trump gepostete Bild zeigt eine Karte Lateinamerikas, auf der Venezuela in den Farben der amerikanischen Flagge eingefärbt ist.

Der Text lautet schlicht: „51st state.“ Der Artikel wird unten fortgesetzt.

Die AFP berichtete, dass Trump das Bild auf dem Weg nach China geteilt habe, wo er mit Xi Jinping zusammentreffen soll.

Venezuela nicht einverstanden

CNN berichtete, Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez habe Reportern mitgeteilt, Venezuela „werde weiterhin unsere Integrität, unsere Souveränität, unsere Unabhängigkeit, unsere Geschichte verteidigen.“

Laut CNN habe das Weiße Haus auf Anfragen zur Stellungnahme in dieser Angelegenheit nicht reagiert, doch am Montag habe Trump gegenüber Fox News erklärt, er „ziehe ernsthaft in Betracht“, Venezuela zu einem festen Bestandteil der USA zu machen.

Venezuela verfügt über die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven mit mehr als 300 Milliarden Barrel, was etwa 20 Prozent der gesamten Rohölreserven der Welt entspricht.

Eine Nation in der Schwebe

Am 3. Januar 2026 nahm eine US-Militäroperation den 53. Präsidenten Venezuelas, Nicolás Maduro, fest und brachte ihn in die Vereinigten Staaten.

Maduro trat 2013 sein Amt an und wurde als autoritärer Führer bekannt, der weit verbreiteten Wahlbetrug, Korruption und Zensur nutzte, um an der Macht zu bleiben.

In den Vereinigten Staaten wurde Maduro wegen einer Reihe von Verbrechen angeklagt, darunter Verschwörung zum Narco-Terrorismus. Er plädierte auf nicht schuldig.

Quellen: Truth-Social-Beitrag von Donald Trump, CNN, Fox News, Reuters, AFP