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Netanjahu gerät unter Druck – Umfrage zeigt: 86 Prozent der Israelis bewerten den Ausgang des Konflikts negativ

Netanjahu gerät unter Druck – Umfrage zeigt: 86 Prozent der Israelis bewerten den Ausgang des Konflikts negativ
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Eine aktuelle Umfrage stellt die Führung von Premierminister Benjamin Netanjahu sowie seine Aussagen zum jüngsten Konflikt mit dem Iran infrage.

Eine neue Umfrage deutet darauf hin, dass eine große Mehrheit der Israelis den jüngsten Konflikt mit dem Iran als Rückschlag für Israel betrachtet. Viele Befragte äußern zudem Zweifel am Ausgang des Krieges und an der Führung von Premierminister Benjamin Netanjahu.

Die Ergebnisse weisen auf eine wachsende Skepsis in der Bevölkerung hinsichtlich der Wirksamkeit der Militärkampagne und ihrer Auswirkungen auf die nationale Sicherheit hin.

Negatives Urteil

Laut HotNews unter Berufung auf Agerpres und DPA gaben 92 Prozent der Befragten an, dass ihrer Ansicht nach der Iran als Sieger aus dem von Israel und den Vereinigten Staaten am 28. Februar begonnenen Krieg hervorgegangen sei.

Die Umfrage ergab außerdem, dass 86 Prozent der Israelis den Ausgang des Konflikts negativ bewerten.

Gleichzeitig erklärten 83 Prozent, die Kampagne habe die langfristige Sicherheit Israels geschwächt statt gestärkt.

Zweifel am Erfolg

Laut HotNews unter Berufung auf Agerpres und DPA widersprachen 73 Prozent der Befragten Netanjahus Aussage, Israel habe bedeutende Erfolge erzielt und eine existenzielle Bedrohung beseitigt.

Zudem erklärten 88 Prozent, Israel habe seine Ziele entweder nicht erreicht oder nur teilweise verwirklicht.

Die Umfrage ergab, dass 56 Prozent der Israelis der Ansicht sind, Netanjahu habe die Militärkampagne schlecht geführt.

Details zur Umfrage

Die Umfrage wurde zwischen dem 17. und 20. Juni von der Hebräischen Universität in Zusammenarbeit mit dem Agam-Institut durchgeführt.

Laut HotNews unter Berufung auf Agerpres und DPA basierte die Erhebung auf einer repräsentativen Stichprobe von 3.644 Israelis im Alter von 17 Jahren und älter.

Quellen: HotNews, Agerpres, DPA