FIFA-Chef Gianni Infantino hat bekanntermaßen jahrelang versucht, die Gunst des amerikanischen Politikers zu gewinnen.
Wenn ein großes globales Turnier stattfindet, nimmt der Gastgeber normalerweise einen Ehrenplatz ein. Fans erwarten, dass die Kameras auf VIP-Suiten schwenken, die mit mächtigen Persönlichkeiten besetzt sind. Doch in diesem Jahr fehlt ein mit Spannung erwarteter Gast völlig.
Eine bizarre Erklärung
Die Vereinigten Staaten sind Mitgastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft 2026, und die nationale Fußballmannschaft spielt unglaublich gut. Doch Präsident Donald Trump hat die Veranstaltung komplett ausgelassen.
Ein Mitglied seines inneren Kreises hat eine seltsame Erklärung angeboten. Andrew Giuliani, Leiter der Arbeitsgruppe des Weißen Hauses für die Weltmeisterschaft, behauptet, der Präsident baue lediglich Spannung auf.
Giuliani erörterte die Angelegenheit mit The Telegraph, laut DailyBeast. „Ich weiß, dass er ein paar internationale Reisen sowie den Unabhängigkeitstag geplant hat. Das Einzige, was ich Ihnen über meinen Chef sagen kann – und ich kenne ihn seit, verdammt, 30 Jahren, und er ist für mich wie eine Onkel-Figur –, ist, dass er einen guten Cliffhanger mag, nicht wahr?“, erklärte er.
Er riet den Fans, geduldig zu warten. „Er lässt die Leute gerne zuschauen, daher kann ich Ihnen nur sagen: ‚Bleiben Sie dran‘, und ich bin gespannt, was die nächsten Schritte sein werden“, fügte Giuliani hinzu.
Warten auf den Chef
Der fehlende Gastgeber ist wahrscheinlich eine Enttäuschung für die globale Fußballführung. FIFA-Chef Gianni Infantino hat bekanntermaßen jahrelang versucht, die Gunst des amerikanischen Politikers zu gewinnen.
Infantino schuf sogar den ersten FIFA-Friedenspreis, nur um ihn ihm zu verleihen. Währenddessen fliegt der Fußballfunktionär quer durch Nordamerika, um täglich mehrere Spiele zu besuchen.
The Telegraph berichtet, dass die beiden Staatsoberhäupter regelmäßig miteinander sprechen. Eine ungenannte Quelle teilte dem Medium mit, dass Fußball derzeit einfach keine Priorität habe, da der Präsident abgelenkt bleibe.
Die Menschenmassen meiden
Trump wird die Trophäe schließlich beim Endspiel in New Jersey überreichen. Er könnte auch ein Halbfinale besuchen, bemerkte die Quelle, aber nur, wenn die amerikanische Mannschaft weiterkommt.
Sein derzeitiges Zögern könnte auf ein jüngstes Stadiondesaster zurückzuführen sein. Anfang dieses Monats besuchte der 80-jährige Staatschef ein NBA-Finalspiel in New York.
Der Besuch führte zu massiven Sicherheitskontrollen. Fans buhten ihn lautstark aus, als sein Gesicht auf den riesigen Videoleinwänden aufblitzte, und Kameras hielten ihn anscheinend beim Schlafen während des Spiels fest.
Quellen: The Daily Beast, The Telegraph