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Treibstoffkrise in Russland: Satellitenbilder zeigen offenbar sieben Kilometer lange Schlange vor Tankstelle

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Screenshot, @Exilenova_plus / X

Kremlfreundliche Quellen behaupten, die Bilder seien KI-generiert.

Russische Staatsmedien bemühten sich nach Kräften, schockierende Videos von riesigen, kilometerlangen Schlangen vor Tankstellen in der Region Transbaikalien zu dementieren.

Propagandisten behaupteten, das Filmmaterial sei komplett gefälscht und KI-generiert.

Neu veröffentlichte Satellitenbilder zeigen jedoch, dass die Staus tatsächlich real waren.

Sieben Kilometer lange Schlange

Die aufschlussreichen Bilder wurden von Open-Source-Intelligence-Forschern des Telegram-Kanals Dnipro OSINT veröffentlicht.

Sie wurden aktiv, nachdem mehrere kremlfreundliche Konten behauptet hatten, eine sieben Kilometer lange Autoschlange in der Stadt Tschita sei lediglich ein Produkt künstlicher Intelligenz.

Kremlnahe Medienvertreter äußerten Frustration über die plötzliche Transparenz. „Russische Treibstoffprobleme werden vom Feind geschickt genutzt, der versucht, das Maximum aus der Situation herauszuholen“, beklagte ein kremlfreundlicher Telegram-Kanal.

Trotz dieser Bemühungen, die Krise zu leugnen, zwang die massive Kritik wütender russischer Autofahrer im Internet die staatlichen Medienkanäle dazu, ihre Kommentarbereiche vollständig zu schließen. Niemand glaubte der Erklärung, es handle sich um Falschmeldungen.

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Drosselung der Versorgung

Diese weitverbreitete Treibstoffknappheit ist kein Zufall. Sie soll auf eine groß angelegte strategische Operation zurückgehen, die direkt vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj autorisiert wurde.

Der Sicherheitsdienst der Ukraine koordiniert seit über einem Monat gezielte Angriffe tief im russischen Hinterland, um Moskaus Wirtschaft unter Druck zu setzen und dessen Militärmaschinerie zu stören.

Die Strategie scheint zu funktionieren. Die anhaltende Krise droht, zur schwersten inländischen Treibstoffknappheit in der modernen Geschichte des Landes zu werden. Tatsächlich wurden bereits in mehr als 40 Regionen des Landes offizielle Benzinbeschränkungen verhängt.

Das wahre Ausmaß der Schäden wurde im Juni deutlich. Das Volumen der russischen Rohölraffination sank im Vergleich zum Vorjahr um erstaunliche 25 %, berichtete die The Moscow Times.