Nicht jeder Neuwagen setzt im Jahr 2026 auf schnelle Beschleunigung oder sportliche Fahrleistungen.
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Während Elektromotoren und Hybridantriebe immer häufiger für kräftigen Antritt sorgen, gibt es weiterhin Modelle, bei denen Gelassenheit statt Tempo im Vordergrund steht.
Für viele Käufer ist das kein Nachteil, sondern ein bewusster Kompromiss zugunsten niedriger Kosten und einfacher Technik.
Kleine Stadtautos mit wenig Eile
Besonders im Segment der Kleinst- und Stadtautos zeigt sich, dass Beschleunigung oft eine untergeordnete Rolle spielt.
Der Hyundai i10 mit 1,0-Liter-GDi-Motor benötigt laut Boosted 18,4 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h.
Damit ist er sogar langsamer als der technisch verwandte Kia Picanto mit Automatikgetriebe, der diese Marke nach 17,2 Sekunden erreicht.
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Auch der Dacia Sandero gehört trotz seines großen Erfolgs zu den gemütlicheren Modellen.
Als meistverkauftes Auto Europas im Jahr 2025 setzt er klar auf einen günstigen Einstiegspreis – was sich in einer Beschleunigungszeit von 16,7 Sekunden widerspiegelt.
Bekannte Namen, überschaubare Leistung
Der neu aufgelegte Fiat 500 mit Benzinantrieb zeigt, dass Retro-Design nicht automatisch Dynamik bedeutet.
Die Mild-Hybrid-Version mit 65 PS erreicht Tempo 100 nach 16,2 Sekunden, während das Cabrio durch zusätzliches Gewicht sogar 17,4 Sekunden benötigt.
Ähnlich zurückhaltend präsentieren sich der Volkswagen Polo mit 1,0-Liter-Saugmotor (15,6 Sekunden) sowie der Fiat Panda (15,4 Sekunden).
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Auch Elektroautos können langsam sein
Elektrischer Antrieb garantiert nicht automatisch schnelle Beschleunigung. Der Citroën ë-C3 Aircross benötigt trotz 113 PS 13,6 Sekunden bis 100 km/h. Gleichauf liegt der Suzuki Swift Hybrid AllGrip.
Der chinesische Leapmotor T03 kommt auf 12,7 Sekunden, während der Dacia Spring mit 12,3 Sekunden geringfügig flotter ist.
Diese Fahrzeuge richten sich nicht an Geschwindigkeitsfans, sondern an Käufer, die Wert auf Preis, Effizienz und Alltagstauglichkeit legen.
Quelle: Boosted