Alarmierender Preisanstieg: Brotpreise seit 2019 um über 30 Prozent gestiegen

Geschrieben von Olivia Rosenberg

4 Wochen vor

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30/04/2024
Foto: Shutterstock
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Warum Brot in Deutschland immer teurer wird.

Für viele Deutsche ist Brot ein essentieller Bestandteil des täglichen Speiseplans. 

Doch eine aktuelle Auswertung des Statistischen Bundesamtes, die von der Tagesschau veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Preise für Brot und Brötchen zwischen 2019 und 2023 drastisch gestiegen sind. Im Vergleich zu 2019 kostet Brot heute 34,4 Prozent mehr.

Laut den Zahlen des Statistischen Bundesamtes stiegen die Brotpreise um mehr als ein Drittel und damit ähnlich stark wie die Preise für Nahrungsmittel allgemein. 

Doch im Vergleich zur Gesamtinflation, die im selben Zeitraum 17,3 Prozent betrug, ist die Preissteigerung für Brot überdurchschnittlich hoch.

Als Hauptgründe für den Preisanstieg werden die gestiegenen Kosten für Energie und Rohstoffe genannt. Zusätzlich spielen erhöhte Personalkosten eine Rolle, da im Bäckerhandwerk ein Fachkräftemangel herrscht. 

Die Zahl der Neuverträge für Ausbildungen im Bäckerhandwerk hat sich in den letzten zehn Jahren halbiert, was die Situation verschärft.

Der Bericht weist auch darauf hin, dass die Preiserhöhungen sich zuletzt etwas abgeschwächt haben. Im März 2024 lagen die Brotpreise um 2,9 Prozent über dem Vorjahresniveau, während die allgemeinen Verbraucherpreise um 2,2 Prozent stiegen. 

Dies deutet darauf hin, dass die größten Preissteigerungen möglicherweise hinter uns liegen könnten.