Cannabis-Legalisierung in Deutschland: Wie Deutschland den Cannabis-Konsum reguliert

Geschrieben von Olivia Rosenberg

12 Wochen vor

|

25/02/2024
Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock
Ein Schritt in die richtige Richtung?

Ab April wird Cannabis in Deutschland für Erwachsene legal sein, eine Entscheidung, die vom Bundestag getroffen wurde. 

Diese Neuregelung betrifft geschätzt viereinhalb Millionen Menschen, die zumindest gelegentlich Cannabis konsumieren. Während einige die Legalisierung begrüßen, gibt es auch Bedenken hinsichtlich des Suchtpotenzials von Cannabis. 

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der Konsum, besonders bei jungen Menschen, zu dauerhaften Veränderungen im Gehirn führen kann, die Konzentrationsfähigkeit und Impulskontrolle beeinträchtigen.

Laut einem Bericht der Tagesschau kann Cannabis-Konsum auch psychische Folgen haben, einschließlich des Risikos für Psychosen, Depressionen und Angststörungen. 

Die Legalisierung könnte jedoch sichereren Konsum ermöglichen, indem Risiken, die von illegal verkauftem Cannabis ausgehen, vermieden werden. 

Probleme wie der steigende Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) und Verunreinigungen könnten durch regulierten Verkauf adressiert werden. 

Zudem könnte die Entkriminalisierung den Zugang zu Hilfsangeboten für Süchtige erleichtern und eine effektivere Drogenprävention ermöglichen.

Diese Entwicklungen markieren einen signifikanten Wandel in der deutschen Drogenpolitik, der sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt. 

Die Legalisierung von Cannabis steht im Mittelpunkt einer kontroversen Debatte, die sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch gesellschaftliche Perspektiven berücksichtigt.