Deutschland verliert im internationalen Produktivitätsvergleich

Olivia Rosenberg

3 Wochen vor

|

28/05/2024
Deutschland
Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock
Stagnation seit 2017 alarmiert Experten.

Bis zum Jahr 2017 ist die Produktivität je Erwerbstätigem in Deutschland kontinuierlich gestiegen. Seitdem jedoch stagniert die Leistungsfähigkeit, während andere Länder deutlich aufholen oder sogar vorbeiziehen. 

Besonders alarmierend ist eine neue Zahl, die Experten aufhorchen lässt: Die Produktivität der deutschen Arbeitnehmer ist im globalen Vergleich ins Hintertreffen geraten, berichtet die Welt.

Ein Bündel an Problemen wird als Ursache für diesen Rückgang identifiziert. Dazu zählen unter anderem ineffiziente Bürokratie, mangelnde Digitalisierung und unzureichende Investitionen in Bildung und Infrastruktur. 

Diese Faktoren führen dazu, dass Deutschland im internationalen Wettbewerb zunehmend den Anschluss verliert. 

Im Gegensatz dazu zeigen andere Länder, wie durch gezielte Maßnahmen und Reformen eine Steigerung der Produktivität erreicht werden kann.

Experten betonen, dass Deutschland dringend Reformen durchführen muss, um seine Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen. 

Es sei notwendig, die Bürokratie abzubauen, die Digitalisierung voranzutreiben und in moderne Bildungs- und Infrastruktursysteme zu investieren. 

Nur so könne das Land langfristig seine Produktivität steigern und im internationalen Vergleich wieder Boden gutmachen.

In der globalen Wirtschaftswelt wird Leistungsfähigkeit immer wichtiger. Deutschland, einst ein Vorreiter in Sachen Produktivität, muss nun aufpassen, nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten. 

Die Herausforderungen sind groß, aber mit gezielten Maßnahmen und politischem Willen kann das Ruder noch herumgerissen werden.