Hamburg führt Bezahlkarten für Geflüchtete ein: Ein Ende der Bargeldauszahlungen

Geschrieben von Olivia Rosenberg

14 Wochen vor

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15/02/2024
Foto: Shutterstock
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So funktionieren Hamburgs Bezahlkarten für Geflüchtete.

Hamburg setzt einen innovativen Schritt in der Verwaltung von Sozialleistungen für Geflüchtete, indem es als erstes Bundesland in Deutschland die Ausgabe von Bargeld durch Bezahlkarten ersetzt. 

Diese Initiative, die von NDR berichtet wurde, zielt darauf ab, den Prozess der Leistungsauszahlung an Asylbewerberinnen und Asylbewerber effizienter und sicherer zu gestalten. 

Die neu eingeführten guthabenbasierten Visa-Karten werden im Amt für Migration an berechtigte Neuankömmlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen ausgegeben.

Die Bezahlkarte, die monatlich mit 185 Euro für Erwachsene aufgeladen wird, soll den Kauf von Alltagsgegenständen erleichtern. 

Zusätzlich ermöglicht sie Barabhebungen bis zu einem Höchstbetrag von 50 Euro pro Monat, ergänzt um 10 Euro für jedes Kind. 

Ein wesentlicher Vorteil dieser Karten ist die Reduzierung der Notwendigkeit, physisch Geld abzuholen, was nicht nur Zeit spart, sondern auch die Sicherheit für die Leistungsempfänger erhöht. 

Die Nutzung der Karte ist sowohl physisch als auch digital über eine App möglich, allerdings sind Transaktionen im Ausland oder im Online-Handel ausgeschlossen, um Missbrauch zu verhindern und sicherzustellen, dass die Mittel wie vorgesehen für den Lebensunterhalt in Deutschland verwendet werden.