Lauterbachs Antwort auf überfüllte Krankenhäuser: Notfallreform 2025

Geschrieben von Olivia Rosenberg

18 Wochen vor

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17/01/2024
Foto: Shutterstock
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Lauterbach reformiert Notfallambulanzen.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat Eckpunkte für eine Reform der Notfallversorgung in Deutschland vorgestellt. 

Ziel ist es, die überlasteten Notfallambulanzen in Krankenhäusern zu entlasten und Patienten schneller und effizienter zu versorgen. Das entsprechende Gesetz soll im Januar 2025 in Kraft treten. 

Lauterbach betont, dass Patienten im Notfall dort behandelt werden sollen, wo sie am schnellsten und am besten versorgt werden können, was nicht immer das Krankenhaus sein muss.

Laut einem Bericht der Tagesschau sollen die Notdienstnummern des Rettungsdiensts (112) und der Kassenärztlichen Vereinigungen (116 117) vernetzt werden, um Patienten besser zu steuern. 

Die notdienstliche Akutversorgung soll bundesweit vereinheitlicht werden, und es sind flächendeckend Integrierte Notfallzentren (INZ) sowie Integrierte Notfallzentren für Kinder und Jugendliche (KINZ) geplant.

Diese sollen aus der Notfallaufnahme eines Krankenhauses, einer zentralen Ersteinschätzungsstelle und einer Notdienstpraxis bestehen. Zudem sollen die INZ an Terminservicestellen angebunden sein, um Patienten weiter behandeln zu können.