Maischberger-Schock: Chrupalla zieht Stasi-Vergleich

Geschrieben von Olivia Rosenberg

17 Wochen vor

|

24/01/2024
Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock
Chrupalla und der Rechtsextremismus.

In der ARD-Talkshow "Maischberger" äußerte sich AfD-Chef Tino Chrupalla kritisch über die Recherchen des Netzwerks „Correctiv“ zu einem rechtsextremistischen Geheimtreffen in Potsdam. 

Chrupalla verglich die Methoden der Recherche mit denen der Stasi und sorgte damit für Aufsehen. Bei dem Treffen sollen Pläne zur Vertreibung von Menschen mit Migrationsgeschichte diskutiert worden sein. 

Chrupalla gab später zu, dass ein Mitarbeiter der AfD das Treffen mit einer Smartwatch gefilmt habe. 

Er betonte, dass er die Beteiligung des österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner kritisch sehe und sich von dessen Programmatik distanziere.

Chrupalla bekräftigte zudem, dass die AfD eine Grundgesetzpartei sei und sich klar zum Grundgesetz bekenne. 

Er kritisierte auch die Demonstrationen gegen rechts, bei denen er meinte, die Teilnehmer seien „mit der Regierung und auch für die Regierung“ auf die Straße gegangen. Diese Informationen wurden von Focus Online bereitgestellt.