Mobilitätsfrust in deutschen Städten: Wo ist es am schlimmsten?

Geschrieben von Olivia Rosenberg

16 Wochen vor

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30/01/2024
Foto: Shutterstock
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Große Unzufriedenheit im Stadtverkehr.

Die Unzufriedenheit mit der Mobilität in deutschen Städten ist laut einer neuen Studie des ADAC gestiegen. Besonders in Stuttgart, Köln und Duisburg ist die Unzufriedenheit am größten. 

Die Studie zeigt, dass Dresden in Sachen Mobilität führend ist, dank eines effizienten Straßenbahnnetzes und kurzer Umsteigewege. 

Die Zufriedenheit der Dresdner mit dem öffentlichen Nahverkehr und dem Autoverkehr ist hoch. Im Gegensatz dazu stehen Städte wie Essen, Stuttgart, Köln und Duisburg am Ende der Zufriedenheitsskala. 

Autofahrer kritisieren vor allem hohe Parkgebühren und die Zuverlässigkeit der Verkehrswege.

Radfahrer bemängeln das Radwegenetz und die Verkehrssicherheit, insbesondere an Kreuzungen. E-Scooter-Nutzer werden durchweg negativ bewertet, sowohl von Autofahrern als auch von Radfahrern und Fußgängern. 

Die Studie zeigt, dass die Zufriedenheit mit der Mobilitätssituation im Vergleich zu 2017 deutlich gesunken ist. Dies wird auf den Fachkräftemangel im öffentlichen Nahverkehr und die Rückkehr zur normalen Mobilität nach der Corona-Pandemie zurückgeführt. 

Der ADAC empfiehlt den Städten, die Erkenntnisse aus der Befragung zu nutzen und die Mobilität im Sinne der Nutzer zu verbessern, insbesondere durch effizientes Parkraummanagement und die Förderung des Umstiegs auf den öffentlichen Nahverkehr, berichtet die Tagesschau.