Rezession in Deutschland: Wirtschaftskrise tiefer als erwartet

Geschrieben von Olivia Rosenberg

18 Wochen vor

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15/01/2024
Foto: Shutterstock
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Deutschland kämpft mit negativem Wachstum.

Die deutsche Wirtschaft erlebte 2023 einen Rückschlag, indem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 Prozent schrumpfte, wie das Statistische Bundesamt berichtete. 

Dieser Rückgang folgt auf ein Wachstum von 1,8 Prozent im Jahr 2022. Besonders im vierten Quartal 2023 zeigte sich die Wirtschaftsschwäche, als das BIP im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent fiel.

Der Privatkonsum, normalerweise eine Stütze der Konjunktur, litt unter den gestiegenen Verbraucherpreisen, die im Jahresdurchschnitt bei 5,9 Prozent lagen

Die deutsche Wirtschaft erlebte 2023 einen Rückschlag, indem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 Prozent schrumpfte, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Dieser Rückgang folgt auf ein Wachstum von 1,8 Prozent im Jahr 2022. 

Besonders im vierten Quartal 2023 zeigte sich die Wirtschaftsschwäche, als das BIP im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent fiel, so berichtet der Spiegel

Der Privatkonsum, normalerweise eine Stütze der Konjunktur, litt unter den gestiegenen Verbraucherpreisen, die im Jahresdurchschnitt bei 5,9 Prozent lagen. Dies war der zweithöchste Wert seit der Wiedervereinigung. Trotz des negativen Wachstums leistete der Außenhandel einen positiven Beitrag, da die Importe stärker sanken als die Exporte.

Ökonomen sehen auch für 2024 eine unsichere Wirtschaftslage. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung führt die Schuldenbremse als eine Hauptursache für die Wirtschaftsschwäche an, da sie wichtige Investitionen in Klimaschutz und Infrastruktur erschwere. 

Das Defizit des deutschen Fiskus belief sich 2023 auf über 82,7 Milliarden Euro, wobei Deutschland die europäische Verschuldungsregel einhielt.