Sturmtief 'Zoltan' wütet in Deutschland: Chaos und Zerstörung

22/12/2023 08:28

Olivia Rosenberg

Deutschland
Foto: Shutterstock
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'Zoltan' hinterlässt Spur der Verwüstung.

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Kurz vor Weihnachten hat das Sturmtief "Zoltan" Deutschland mit voller Wucht getroffen. Besonders im Norden des Landes kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen. 

Der Bahnverkehr litt unter zahlreichen Ausfällen und Verspätungen, Fähren fielen aus, und viele Weihnachtsmärkte blieben geschlossen. An den Küstenregionen herrschte Alarmstufe Rot aufgrund der Warnungen vor Sturmfluten.

Wie die Tagesschau berichtet, ist laut dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) bestand insbesondere für die Nordseeküste sowie für Hamburg die Gefahr von Hochwasser. 

Die Polizei warnte vor einer schweren Sturmflut im Hamburger Elbgebiet, wo die Wasserstände auf etwa drei Meter über dem mittleren Hochwasser steigen sollten. 

Auch für die ostfriesische Küste und das Wesergebiet wurden schwere Sturmfluten vorhergesagt.

Die Auswirkungen von "Zoltan" waren landesweit spürbar. In Nordrhein-Westfalen rückten Rettungskräfte zu zahlreichen Einsätzen aus, und in Sachsen-Anhalt verursachte das stürmische Wetter mehrere Unfälle. 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor Windstärken der Stufen 11 und 12 in exponierten Lagen wie Helgoland und Fehmarn. Die gesamte Nation erlebte eine der härtesten Wetterlagen kurz vor dem Fest der Liebe.