Pilze sind ein nährstoffreiches Superfood mit wenig Kalorien, Fett und Natrium, dafür reich an Selen, Vitamin D, Antioxidantien und Ballaststoffen. Mehrere Studien deuten darauf hin, dass Pilze auch helfen können, das Risiko für bestimmte Krebsarten zu senken. Dennoch machen viele von uns in der Küche eine Reihe von Fehlern, die sowohl Geschmack als auch gesundheitliche Vorteile mindern.
Elliot Webb, Gründer von Urban Farm-It und Autor von Growing Mushrooms at Home, gibt seine besten Tipps, um das Beste aus Pilzen herauszuholen – von der Lagerung bis zum Braten.
Das berichtet Express.
Hier sind acht häufige Fehler – und wie Sie sie vermeiden können:
Falsche Lagerung
Lagern Sie Pilze in einer Papiertüte im Kühlschrank, nicht in Plastik. Das sorgt für Luftzirkulation und verhindert, dass die Pilze schleimig werden.
Waschen mit Wasser
Pilze sind extrem saugfähig und nehmen beim Abspülen Wasser auf, was zu einer schwammigen Konsistenz führt. Wischen Sie Erde lieber mit einem trockenen Tuch oder einer weichen Bürste ab.
Schälen der Pilze
Schale und Stiel enthalten viel vom Geschmack. Wenn Sie diese entfernen, verlieren Sie Aroma und Textur.
Wegwerfen der Stiele
Stiele können fein gehackt und für Saucen, Brühen oder Füllungen verwendet werden – eine einfache Möglichkeit, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.
Zu niedrige Hitze beim Braten
Pilze sollten bei mittlerer bis hoher Hitze gebraten werden, damit sie karamellisieren und ihren vollen Geschmack entfalten. Bei zu niedriger Temperatur geben sie Wasser ab und werden gedünstet statt gebraten.
Zu volle Pfanne
Pilze brauchen Platz, um die richtige Textur zu bekommen. Liegen sie zu dicht, geben sie Flüssigkeit ab und werden eher gekocht als goldbraun gebraten.
Nicht die ganze Pilze nutzen
Wenn Sie den gesamten Pilz verwenden, einschließlich Stiel und Schale, vermeiden Sie Lebensmittelverschwendung und profitieren von allen Nährstoffen.
Die Vielseitigkeit vergessen
Pilze passen zu allem – von Frühstücksgerichten und Eintöpfen bis hin zu Wokgerichten, Suppen und Pizza. Durch das Ausprobieren verschiedener Pilzsorten können Sie neue und spannende Geschmacksrichtungen entdecken.
Pilze benötigen wenig Wasser und Platz beim Anbau und sind damit eine umweltfreundliche Wahl. Mit der richtigen Zubereitung machen Sie dieses Superfood noch gesünder – und noch schmackhafter.