Startseite Gesundheit Mit einfachen Schritten besser durch die Erkältungszeit

Mit einfachen Schritten besser durch die Erkältungszeit

A cold, förkyld, forkølet
Inside Creative House / Shutterstock.com

Wie kleine Gewohnheiten die Atemwege unterstützen.

Gerade lesen andere

Wenn Erkältungen häufiger werden, konzentrieren sich viele Menschen auf einzelne Schutzmaßnahmen.

Fachlich sinnvoller ist jedoch ein ganzheitlicher Blick: Die Widerstandskraft der Atemwege entsteht durch das Zusammenspiel mehrerer Alltagsfaktoren.

Bewegung hält die Lunge aktiv

Regelmäßige körperliche Aktivität hilft, die Atemmuskulatur zu kräftigen und die Selbstreinigung der Lunge zu unterstützen.

Nach Empfehlungen von Lungenfachgesellschaften reicht bereits moderate Bewegung mehrmals pro Woche aus.

Spaziergänge, Radfahren oder Schwimmen fördern die Durchblutung der Atemwege und entlasten das Immunsystem langfristig.

Lesen Sie auch

Entscheidend ist dabei nicht Intensität, sondern Kontinuität.

Bewusstes Atmen als Trainingsform

Ein oft unterschätzter Ansatz ist die Atemtechnik. Das Zwerchfell als zentraler Atemmuskel lässt sich gezielt ansprechen.

In der Atemtherapie werden einfache Übungen eingesetzt, bei denen langsam durch die Nase eingeatmet und kontrolliert durch den Mund ausgeatmet wird.

Die sogenannte Lippenbremse verlangsamt den Atemstrom und kann die Lungenfunktion stabilisieren. Schon wenige Minuten täglich gelten als ausreichend.

Ernährung und Flüssigkeit

Gut befeuchtete Schleimhäute sind eine wichtige Schutzbarriere. Die Techniker Krankenkasse bringt es treffend auf den Punkt: „Ohne Wasser geht nichts.“

Lesen Sie auch

Neben ausreichendem Trinken spielt die Ernährung eine Rolle. Vitamin C kann die Dauer von Infekten verkürzen, während Vitamin D bevorzugt über Sonnenlicht gebildet werden sollte.

Fettreiche Fische, Eier und Pilze gelten als natürliche Quellen. Antioxidantien aus Beeren oder grünem Tee unterstützen zusätzlich den Zellschutz.

Schlaf und Stress nicht unterschätzen

Schlaf ist ein zentraler Regenerationsfaktor. Studien zeigen, dass Schlafmangel das Erkältungsrisiko deutlich erhöht.

Auch Stress wirkt sich negativ aus: Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel schwächt die Immunabwehr. Kurze Ruhephasen, Atemübungen oder Meditation können helfen, den Körper zu entlasten.

Quelle: Bunte

Lesen Sie auch