Handtücher gelten als Inbegriff von Sauberkeit – schließlich kommen sie direkt nach dem Duschen oder Händewaschen zum Einsatz.
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Doch genau hier liegt das Problem: Sie werden häufig benutzt, bleiben lange feucht und kommen oft mit verschiedenen Personen in Kontakt.
Damit sind sie ein idealer Ort für die Ansammlung von Mikroorganismen.
Das Badezimmer als Keimquelle
In einem warmen, feuchten Badezimmer finden Bakterien beste Bedingungen.
Nach dem Abtrocknen verbleiben Hautpartikel, Schweißreste und andere organische Rückstände im Gewebe.
Diese bilden eine Grundlage, auf der sich Keime vermehren können.
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Zusätzlich können beim Spülen der Toilette Bakterien im Raum verteilt werden – besonders dann, wenn der Deckel offen bleibt.
Auch Textilien in der Nähe sind davon betroffen.
Wie oft Handtücher wirklich gewechselt werden sollten
Aus hygienischer Sicht reicht es nicht, Handtücher nur gelegentlich zu waschen.
Ein Wechsel spätestens alle drei Tage gilt als sinnvoll, bei Krankheit sogar täglich.
Beim Waschen selbst ist eine Temperatur von mindestens 60 Grad notwendig, um viele Keime zuverlässig zu reduzieren.
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Der häufigste Waschfehler
Trotz hoher Temperaturen bleiben Handtücher manchmal unangenehm riechend oder fühlen sich hart an.
Ein häufiger Grund dafür ist eine zu hohe Menge an Waschmittel.
Überschüssiges Mittel wird nicht vollständig ausgespült und lagert sich im Stoff ab. Diese Rückstände können Schmutz binden und die Frische beeinträchtigen.
Was Handtücher wirklich sauber hält
Entscheidend ist eine korrekte Dosierung gemäß den Herstellerangaben.
Auf Weichspüler und Trocknertücher sollte verzichtet werden, da sie die Saugfähigkeit mindern. Optional kann ein Hygienespüler helfen, die Textilien zusätzlich frisch zu halten.
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Quelle: Bunte