Orchideen zählen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen, doch viele Besitzer wundern sich, warum die Blüten nach einiger Zeit ausbleiben.
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Dabei liegt die Ursache laut Experten häufig nicht an der Pflanze selbst, sondern an einem einfachen Pflegefehler, der lange unbemerkt bleibt.
Umtopfen als entscheidender Faktor
Wie die Garten- und Zimmerpflanzenspezialistin Kate Lindley von Baby Bio erklärt, benötigen Orchideen regelmäßig frisches Substrat, um dauerhaft gesund zu bleiben.
Zwar können sie jahrelang im selben Topf überleben, doch ohne neues Pflanzmaterial leidet die Wurzelgesundheit – und damit auch die Blütenbildung.
Anzeichen für einen notwendigen Topfwechsel sind stark verschlungene Wurzeln, helle Wurzeln, die aus dem Topf herausragen, oder braune, weiche Wurzelbereiche.
Letztere deuten darauf hin, dass das Substrat Wasser nicht mehr richtig ableitet und Fäulnis droht.
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Sauberkeit schützt vor Krankheiten
Beim Umtopfen ist sorgfältiges Arbeiten besonders wichtig. Lindley weist darauf hin, dass Orchideen anfällig für Krankheiten sind und deshalb nur saubere, scharfe und idealerweise sterilisierte Werkzeuge verwendet werden sollten.
Richtig gießen – nicht zu viel, nicht zu wenig
Fehler beim Gießen gehören zu den häufigsten Ursachen für Schäden an Orchideen. Bleiben die Wurzeln dauerhaft nass, kann es zu Wurzelfäule kommen.
Werden sie hingegen zu selten gegossen, trocknen sie aus. Gegossen werden sollte erst, wenn das Substrat nahezu trocken ist.
Eine leichte Erhöhung der Luftfeuchtigkeit ist möglich, solange Blätter nicht dauerhaft feucht bleiben.
Licht als Voraussetzung für neue Blüten
Für die Blütenbildung ist ausreichend Licht unverzichtbar. Orchideen bevorzugen helle, indirekte Standorte.
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Zu starke Sonneneinstrahlung kann Blüten schädigen, während Lichtmangel dazu führt, dass keine neuen Blüten entstehen. Ost- oder Westfenster gelten daher als besonders geeignet.
Quelle: Express