Viele Hundebesitzer empfinden es als süß, wenn ihr Vierbeiner sich auf den Rücken legt und den Bauch zeigt.
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Doch dieses Verhalten kann auch Verunsicherung auslösen – besonders, wenn es ständig auftritt. Genau das erlebte eine junge Hundehalterin mit ihrem Welpen Enzo.
Ein Welpe, eine Gewohnheit
Die Besitzerin schilderte ihre Beobachtung auf Reddit. Ihrem Bericht zufolge rollt sich Enzo nahezu immer auf den Rücken, sobald sie mit ihm interagiert – egal ob sie nach Hause kommt, isst, ihn ermahnt oder zur Leine greift.
Sie schrieb sinngemäß, dass Enzo „wirklich in jeder Situation“ diese Haltung einnimmt.
Zwar habe sie angenommen, dass er einfach Bauchkraulen liebe, doch sie habe auch gehört, dass Hunde dieses Verhalten aus Angst oder Stress zeigen können. Daher fragte sie andere Nutzer nach ihrer Einschätzung.
Reaktionen aus der Community
Mehrere Reddit-Nutzer beruhigten die Halterin. Ein Kommentator erklärte, dass Zittern ein mögliches Warnsignal für Angst sei. Bleibe der Körper jedoch locker, deute das Verhalten eher auf Unterwürfigkeit und Vertrauen hin.
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Ein weiterer Nutzer schrieb, Enzo zeige damit, dass er akzeptiere, dass der Mensch die Führung übernimmt – und gleichzeitig um Zuneigung bitte.
Ein dritter ergänzte, Hunde legten ihre verletzlichsten Körperstellen offen, wenn sie sich sicher fühlten, selbst in angespannten Momenten.
Einschätzung von Experten
Auch Tierpflegeexperten von Wag! sehen das Bauchzeigen meist positiv. In einer Stellungnahme heißt es, glückliche Hunde nutzten diese Haltung, um Zuneigung auszudrücken.
Ihr Körper sei entspannt, und die Haltung signalisiere Vertrauen, Sicherheit und Bindung.
Fazit
Das Zeigen des Bauches ist in den meisten Fällen kein Zeichen von Angst, sondern ein Ausdruck von Vertrauen, Unterordnung und dem Wunsch nach Nähe – vorausgesetzt, die Körpersprache des Hundes wirkt ruhig und gelassen.
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Quelle: Express, Reddit, Wag!