Startseite Krieg 50 russische Militärfahrzeuge bei ukrainischem Brückenangriff zerstört

50 russische Militärfahrzeuge bei ukrainischem Brückenangriff zerstört

Krim, Crimean, Crimean Peninsula
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Die ukrainische Strategie, die besetzte Halbinsel zu isolieren, scheint an Fahrt aufzunehmen.

Ukrainische Streitkräfte haben am 11. Juni einen Großangriff auf die Armjansk-Brücke auf der besetzten Krim gestartet.

Einem Bericht von The Kyiv Independent zufolge setzte der Angriff die Brücke vollständig außer Betrieb und lähmte die russische Logistik zur besetzten Halbinsel.

Während der rasch durchgeführten Operation wurden zudem insgesamt 50 russische Militärfahrzeuge zerstört, die Munition und Treibstoff transportierten.

Das 1. Separate Sturm-Bataillon „Da Vinci“ bestätigte den erfolgreichen Einsatz. Militärvertreter erklärten, die Brücke sei so schwer beschädigt, dass sie nicht einmal erneut angegriffen werden müsse, um unbrauchbar zu bleiben.

Der angegriffene Konvoi war auf dem Weg, Truppen in der Nähe von Huljajpole in der Region Saporischschja zu unterstützen. Diese wichtigen Lieferungen werden nun niemals ihr Ziel erreichen.

Auf der Krim gefangen

Dieser dramatische Schlag war kein Einzelfall. Über Nacht richtete sich eine Welle von Angriffen gegen Militärstellungen und Verkehrsverbindungen auf der gesamten besetzten Halbinsel.

Der Telegram-Nutzer DOBRIK Live hat Aufnahmen veröffentlicht, die angeblich den ukrainischen Angriff zeigen. Das Filmmaterial wurde nicht unabhängig verifiziert.

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Laut United24Media bestätigte Wolodymyr Saldo, der von Russland eingesetzte Beamte in der besetzten Region Cherson, die weitreichenden Schäden. Er erklärte, dass ukrainische Angriffe mehrere Ziele getroffen hätten, darunter Brücken bei Preobraschenka und Myrne, eine Straßenbrücke an der Fernstraße Perekop–Armjansk sowie eine weitere Konstruktion bei Stawky.

Spezialisten untersuchen derzeit die Bauwerke, um das Ausmaß der Schäden zu bestimmen. Das eigentliche Ziel hinter diesem anhaltenden Beschuss ist jedoch bereits klar: Ukrainische Kommandeure wollen die Krim vollständig von den russischen Versorgungsrouten abschneiden.

Der große Plan

Robert Browdi, Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme und unter dem Rufzeichen „Magyar“ bekannt, erläuterte die umfassendere Strategie am 11. Juni gegenüber Reuters.

„Wir werden die Krim in naher Zukunft isolieren“, erklärte Browdi von einem Kommandoposten nahe der Frontlinie aus.

Durch die Unterbrechung dieser wichtigen Verbindungen hofft die Ukraine, die Versorgung der russischen Truppen mit Waffen und Treibstoff abzuschneiden. Sollte die Strategie erfolgreich sein, könnte es für die Besatzungstruppen unmöglich werden, das Gebiet zu halten.