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Putin von russischem Insider kritisiert: „Das Rating des Kremls in der Armee liegt bei Null“

Putin
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Er zeichnet ein Bild einer Regierung, der Geld, Zeit und öffentliche Unterstützung ausgehen.

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Er zeichnet ein Bild einer Regierung, der Geld, Zeit und öffentliche Unterstützung ausgehen.

Kreml sieht wachsenden Dissens von innen

Russland sieht sich einer Welle nationalistischer Kritik gegenüber, da wirtschaftliche Härten und ein schwächelnder Krieg das Vertrauen in Wladimir Putin erschüttern.

Einer der lautstärksten Kritiker ist Maxim Kalashnikov, ein bekannter nationalistischer Schriftsteller, der vor bevorstehendem wirtschaftlichen und politischen Zusammenbruch warnt.

Seine jüngsten Blogbeiträge markieren eine deutliche Abkehr von der traditionellen pro-Kreml-Rhetorik.

Putins Krieg verliert Unterstützung unter Nationalisten

Nationalisten gehörten einst zu Putins zuverlässigsten Unterstützern und unterstützten die Invasion der Ukraine als notwendigen Schritt zum Schutz Russlands.

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Persönlichkeiten wie Aleksandr Dugin erklärten sogar die Souveränität der Ukraine zur direkten Bedrohung.

Doch Kalashnikov glaubt nun, dass der Krieg zu weit gegangen ist und Russlands Zukunft zerstört, anstatt sie zu sichern.

„Die Wirtschaft bricht auseinander“

Kalashnikov beschreibt Russlands Finanzlage als katastrophal:

„Unsere Wirtschaft ist noch nicht vollständig zusammengebrochen, aber sie bricht bereits auseinander“, schrieb er.

Er verspottete Vorstellungen von einem nuklearen Wettrüsten oder verlängerten Militäreinsätzen und nannte sie Fantasie:

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„Das ist reiner Unsinn. Wir haben nicht so viel Zeit.“

Russland hat rund 101,5 Billionen € durch den Krieg verloren

Laut Kalashnikov hat der Krieg Russland etwa 101,5 Billionen Euro gekostet – Geld, das für Entwicklung und Infrastruktur hätte verwendet werden können.

Er behauptet, dass dieser massive Verlust langfristige Konsequenzen haben wird und künftige Generationen für die heutigen militärischen Ambitionen bezahlen müssen.

Wirtschaftswachstum sei geopfert worden.

Reparaturkosten werden den Haushalt lähmen

Er warnt auch vor der enormen finanziellen Belastung, die Russland droht, wenn es langfristig in der Ukraine bleibt.

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Der Wiederaufbau des vom Krieg zerstörten Landes könnte noch einmal mehrere Billionen Euro kosten.

Diese Kosten würden Mittel von inländischen Bedürfnissen abziehen und den ohnehin angespannten Bundeshaushalt weiter belasten.

Risiko von Verzögerungen bei Renten und Dienstleistungen

Wenn Gelder in Krieg und Wiederaufbau fließen, könnten soziale Dienste leiden.

Kalashnikov merkt an, dass der Kreml Schwierigkeiten haben wird, Renten zu finanzieren und Staatsbedienstete zu bezahlen, es sei denn, die Ausgabenprioritäten ändern sich.

„Putin wird auch Wege finden müssen, die Sicherheitsdienste und den Staatsapparat mindestens auf Vorkriegsniveau zu finanzieren“, fügte er hinzu.

Echos des sowjetischen Zusammenbruchs und der Revolution 1917

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Kalashnikovs Vergleiche sind beunruhigend:

„Wirtschaftlich ist die Situation wie in der UdSSR 1985… politisch ähnelt sie dem Februar 1917, als das Zarenregime zusammenbrach.“

Er deutet an, dass Russland am Rande eines revolutionären Moments stehen könnte, getrieben von Unzufriedenheit sowohl auf den Straßen als auch innerhalb des Systems.

„Kein Vertrauen“ mehr in der Armee

Die Unterstützung für Putin innerhalb der eigenen Streitkräfte bricht zusammen, so eine weitere kritische Stimme.

Pavel Gubarev, ehemaliger pro-russischer Gouverneur im Donbas, sagte:

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„Das Rating des Kremls innerhalb der Armee liegt bei Null, es gibt keinerlei Vertrauen.“

Er fügte hinzu, dass Soldaten verstehen, was passiert, aber nicht mehr an ihre Führung glauben.

Kalashnikov warnt vor bevorstehenden Umwälzungen

Kalashnikov schließt mit deutlichen Worten:

„Die Russische Föderation steht vor einer stürmischen politischen Umwälzung.“

Er zeichnet ein Bild einer Regierung, der Geld, Zeit und öffentliche Unterstützung ausgehen.

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Wenn seine Warnungen zutreffen, könnte Russland in den kommenden Jahren eine dramatische Transformation erleben.

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